23. Mallorca Seniors Open 2018

30. September-  06. Oktober 2018 AK 35 – AK 60
07. – 13. Oktober 2018 AK 65 – AK 85
ITF Grade A

 

 

 

Mallorca 2018 briese (19)

Zusammenfassung
Bildergalerie
Ergebnisse ab Halbfinale


Zusammenfassung

483 Damen und Herren der Altersklassen 35 – 60 und 296 Damen und Herren der AK ab 65 hatten zu diesem Grade A-Turnier gemeldet. Die Organisation um Turnierdirektor Helge Albrecht ließ wie immer keine Wünsche offen und war einfach perfekt. Nicht ganz so perfekt war in diesem Jahr das Wetter. Vor allem in der zweiten Woche gab es ein 14stündiges Gewitter, das in manchen Teilen der Insel erhebliche Schäden anrichtete. Mit ihrer ganzen Erfahrung und viel Einsatz aller Kräfte konnte die Turnierleitung aber die verlorene Zeit kompensieren und das Turnier zu Ende bringen.
Unter dem Strich: in allen Kategorien, die für Spielerinnen und Spieler wichtig sind wie Zahl und Qualität der Meldungen, Turnierorganisation, Angebote und Veranstaltungen rund um den Tennisplatz, Freundlichkeit, Kompetenz und Fachwissen der Mitarbeiter: Mallorca ist immer weit oben.

Altersklasse 35
Unter den sechs beteiligten Damen setzte sich Jill Lindhorst souverän durch. 21 Herren waren am Start und der eigentliche Favorit war an drei gesetzt: Marc Leimbach. In einem rein deutschen Endspiel musste auch Stefan Tränkner die Überlegenheit des Ratingers anerkennen.

Jill Lindhorst Galerie
Jill Lindhorst

Altersklasse 40
Bei den 21 Damen war Stefanie Kolar Top-gesetzt, musste sich aber im Endspiel der  Tschechin Sylvia Nesvadbova beugen, die im Halbfinale schon Sonja Vogt schlagen konnte. Egal, wie viele Herren am Start sind – diesmal waren es 34 –, am Spanier Roberto Menendez Ferre ist kein Vorbeikommen. Auch in diesem Jahr holte er sich in überzeugender Manier den Titel. Gerhard Fahlke erreichte das Halbfinale.

Fahlke Gerhard Spielerprofil
Gerhard Fahlke

Altersklasse 45
Unter den 17 Damen des Feldes trafen die an Nr. 1 und Nr. 2 gesetzten Spielerinnen im Finale aufeinander. Ana Salas-Lozano (1, ESP) setzte sich gegen Valentina Padula (2, ITA) in zwei engen Sätzen durch. Nadine Rohde und Tanja Wahler erreichten das Viertelfinale. Jiri Prutyszyn aus Tschechien hieß der Sieger dieser AK, in der 42 Herren am Start waren. Drei Deutsche hatten das Halbfinale erreicht: Jens-Christopher Blömeke musste gegen den späteren Sieger beim Stand von 5:5 im ersten Satz leider aufgeben. Henrik Müller-Frerich konnte wegen Verletzung erst gar nicht gegen Lars Mosel antreten, der aber dann im Finale ohne Chance war.

Lars Mosel Spielerprofil
Lars Mosel

Altersklasse 50
36 Damen waren am Start – aber wer will Klaartje van Baarle schlagen? In fünf Matches gab sie ganze sechs Spiele ab und auch im Finale war Christina Wolf, die im Halbfinale Natalja Harina-Beckmann bezwungen hatte, letztendlich ohne Chancen, auch wenn sie wirklich sehr gut spielte und viel Gegenwehr zeigte. Das Endspiel der 53 gestarteten Herren war vorprogammiert: Weltmeister Dimitri Poliakov (UKR) gegen den Überflieger aus Kanada, Taras Beyko. Der Kanadier setzte sich in zwei hochklassigen Sätzen durch.

Wolf Christina
Christina Wolf

Altersklasse 55
18 Damen hatten gemeldet und Maria Solano (ESP), an Nr. 2 gesetzt, bezwang im Endspiel die an Nr. 1 gesetzte Polin Marzena Rowicka in drei Sätzen. Karin Moske erreichte das Halbfinale. 64 Herren waren gestartet und im Endspiel seztze sich Hannes Lienbacher aus Österreich, an Nr. 1 gesetzt, gegen den an drei gesetzten Franzosen Alain Moracchini durch. Bernd Ruck erreichte das Halbfinale.

Ruck Bernd a
Bernd Ruck

Altersklasse 60
42 Damen waren am Start – und im Finale gab es ein rein deutsches Endspiel. Hier konnte sich die Berlinerin Katrin Dippner im dritten Satz mit 6:4 gegen die Essenerin Sabine Schmitz durchsetzen. Das Endspiel der Herren 60, mit 94 Startern das größte Feld, bot Tennis vom Feinsten über drei Sätze – fast wie immer, wenn Norbert Henn und der Belgier Pierre Godfroid aufeinander treffen. Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert von dem Match dieser zwei unterschiedlichen Spielertypen, die mit sehenswerten und spektakulären Ballwechseln die Zuschauer immer wieder zu lang anhaltendem Beifall anspornten. Am Ende gewann Norbert Henn im dritten Satz. Es sah so aus, als würde zum Schluss die bessere Kondition den Ausschlag gegeben haben.

Dippner, Katrin c
Katrin Dippner

Altersklasse 65
Die an Position 1 gesetzte Heidi Eisterlehner holte sich auch den Titel. Dritte Plätze belegten Susanne Schweda und Gabriele Meier. Unter den insgesamt 28 Damen waren die deutschen Seniorinnen mit 17 Teilnehmerinnen sehr stark vertreten. Bei den Herren war wieder einmal der Australier Andrew Rae das Maß aller Dinge. Auch Fred Böckl , der den dritten Platz belegte, musste im Halbfinale die Stärke des Australiers anerkennen.

Eisterlehner Heidi a
Heidi Eisterlehner

Altersklasse 70
Zwei Seniorinnen aus Frankreich machten den Sieg unter sich aus, wobei sich Nicole Hesse Cazaux gegen Marie Anne Silvestre Ghisolfi durchsetzte, die in einem spannenden Match Alena Klein ausgeschaltet hatte. Telsche Andree gewann Bronze. Insgesamt 22 Damen, darunter neun aus Deutschland, waren am Start. Torsten Hansson aus Schweden hieß der Sieger bei den Herren. Leider musste Wilfried Siwitza im Halbfinale beim Stand von 1:1 wegen einer Verletzung am Schlagarm aufgeben. Pech hatte auch Horst-Dieter van de Loo, den Montezumas Rache sehr heftig erwischt hatte und der das Viertelfinale statt auf dem Platz überwiegend im Bett verbringen musste.

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Wilfried Siwitza

Altersklasse 75
Das fast schon gewohnte Endspiel bei den Damen in dieser Altersklasse: Heide Orth gegen Susy Burggraf aus der Schweiz. Auf Mallorca drehte Heide Orth, die im WM-Finale in drei Sätzen unterlegen war, den Spieß um und siegte in zwei Sätzen. Renate Nadge belegte den dritten Platz. Abonnementssieger Peter Pokorny konnte zum Finale nicht antreten und so holte sich der Australier Alan Walsh kampflos den Titel. Ernst-Günther Ehmke wurde Dritter.

Heide Orth
Heide Orth

Altersklasse 80
Drei deutsche Damen im Halbfinale – die Bestätigung der Bronzemedaille in der Team-WM. Leider konnte Gisela Steuer im Finale nicht antreten, so fiel der Titel kampflos an Elisabeth van Bömmel. Werner Schlereth bestätigte seine tolle Form der letzten Wochen und holte den Titel im rein deutschen Endspiel gegen Dieter Trapka.

Schlereth Werner a
Werner Schlereth

Altersklasse 85
Sechs Herren spielten um den Sieg, den sich der Spanier Jaime Furio im Endspiel im Matchtiebreak gegen Ernst Breuel sicherte.

Turniersplitter

Im Doppel-Wettbewerb trafen in der AK 50 ein deutsch-dänisches Doppel auf ein belgisch-slowenisches Paar. An sich nicht Besonderes. Als der Deutsche nach dem Spiel über die Anlage schlenderte, sah er seine Gegner erneut auf einem Platz Doppel spielen. Immer noch nichts Besonderes. Aber jetzt: es waren dieselben Gegner, aber sie spielten in der AK 35 und hatten nicht nur die Namen, sondern auch die Nationalitäten gewechselt, denn jetzt standen sie als Kroaten auf dem Platz. Natürlich erfolgte die Disqualifikation durch den Turnierdirektor auf dem Fuße.

Auf dem Platz 1 in Font de Sa Cala kann man nur von der Kopfseite her als Zuschauer ein Spiel betrachten. Das taten auch drei Damen, die aber dabei auch eine gepflegte Unterhaltung führten, nicht sehr laut, aber für den Spieler doch hörbar.
Seine Bitte:“ Wenn die Damen etwas lauter reden würden, könnte ich wenigstens die ganze Unterhaltung verfolgen“.
Replik einer Dame: „Du musst Dich schon verständlicher äußern, was genau Du willst“
Antwort des Spielers: „ Dann artikuliere ich mich mal ganz genau: Haltet die Klappe!“

Weltklassespieler haben mitunter die gleichen Probleme wie die aus der Kreisklasse. Einer führt im Matchtiebreak mit 9:3 – und verliert. Ein anderer liegt nach verlorenem ersten Satz mit 1:5 hinten, holt auf 4;5 auf, hat selbst Aufschlag auf der besseren Seite, sein Gegner wird einen dritten Satz körperlich nicht durchstehen und dann: drei Doppelfehler bei eigenem Aufschlag und weg ist das Match.

Alexandr Cernoch konnte aus beruflichen Gründen nicht für das Einzel melden, hatte aber mit Chris Ornstien einen sehr starken Doppel-Partner gefunden. Im ersten Spiel traten die Gegner nicht an, zum zweiten Spiel konnten sie selbst wegen einer plötzlichen Erkrankung von Alexandr nicht  antreten.  So stellt man sich ein Turnier eher nicht vor.


Impressionen vom Turnier

Fotos: foto-briese

 

Mallca 2018 Briese
Hartmut Briese in Aktion. Wir bedanken uns für seine tollen Fotos

 


Ergebnisse ab Halbfinale


Damen 35
Finale
Mejzel, Laura (POL) – Lindhorst, Jill 1:6 0:6


Damen 40
Finale
Kolar Stefanie – Nesvadbova, Sylvia (CZE) 1:6 3:6

Halbfinale
Kolar Stefanie – Kirilovska, Vlada (LAT) 6:4 6:2
Vogt, SonjaNesvadbova, Sylvia (CZE) 3:6 3:6


Damen 45
Finale
Salas-Lozano, Ana (ESP) – Padula, Valentina (ITA) 6:4 6:2

Salas-Lozano, Ana (ESP) – Karanusic, Tea (CRO) 6:0 6:1
Padula, Valentina (ITA) – Conde Vidal, Lucia (ESP) 6:0 6:0


Damen 50
Finale
van Baarle, Klaartje (BEL) –  Wolf, Christina 6:1 6:1

Halbfinale
van Baarle, Klaartje (BEL) – Orsini, Sophie (ITA) 6:0 6:3
Harina-Beckmann, NataljaWolf, Christina 4:6 3:6


Damen 55
Finale
Rowicka, Marzena (POL) – Solano, Maria (ESP) 6:3 3:6 2:6

Halbfinale
Rowicka, Marzena (POL) – Moske, Karin 2:6 6:1 6:2
Deda Kolata, Heike (ESP)  – Solano, Maria (ESP) 4:6 7:5 2:6


Damen 60
Finale
Dippner, Katrin  – Schmitz, Sabine 6:3 4:6 6:4

Halbfinale
Michelsen, Anni (DEN) – Dippner, Katrin 2:6 0:6
Deryckere, Christiane (BEL) – Schmitz, Sabine 0:6 0:6


Damen 65
Finale
Eisterlehner, Heidi – Martinicova, Radomila (CZE) w.o.

Halbfinale
Eisterlehner, Heidi Schweda, Susanne 7:6 6:2
Meier, Gabriele – Martinicova, Radomila (CZE) 5:7 2:6


Damen 70
Finale
Sevestre Ghisolfi, Marie Anne (FRA) – Hesse Cazaux, Nicole (FRA) 4:6 1:6

Halbfinale
Sevestre Ghisolfi, Marie Anne (FRA) – Moser, Luise (AUT) 6:0 6:2
Andree, Telsche – Hesse Cazaux, Nicole (FRA) 1:6 1:6


Damen 75
Finale
Orth, Heide – Burggraf, Susy (SUI) 6:4 7:6

Halbfinale
Orth, Heide – Thomas, Felicity J. (GBR) 6:1 6:2
Nadge, Renate – Burggraf, Susy (SUI) 3:6 4:6


Damen 80
Finale
van Bömmel, Elisabeth – Steuer, Gisela w.o.

Halbfinale
Gallay, Marielle (FRA)  – Steuer, Gisela  3:6 4:6
van Bömmel, Elisabeth – Stock, Marika 6:0 6:0


Herren 35
Finale
Leimbach, Marc – Tränkner, Stefan 6:2 6:2

Halbfinale
Lopez-Sanchez, Roberto (ESP) – Leimbach, Marc 4:6 4:6
Tränkner, Stefan – Winkler, Stefan (AUT) 5:7 4:1 ret.


Herren 40
Finale
Menendez Ferre, Roberto (ESP)  – Sip, Stanislav (CZE) 6:1 6:1

Halbfinale
Menendez Ferre, Roberto (ESP)  – Maier, Thiemo (AUT) 6:1 6:3
Fahlke, Gerhard – Sip, Stanislav (CZE) 3:6 3:6


Herren 45
Finale
Prutyszyn, Jiri (CZE) – Mosel, Lars 6:1 6:0

Halbfinale
Prutyszyn, Jiri (CZE) – Blömeke, Jens-Christopher 5:5 ret.
Mosel, Lars Müller-Frerich, Henrik ret.


Herren 50
Finale
Poliakov, Dimitri (UKR) – Beyko, Taras (CAN) 2:6 2:6

Halbfinale
Poliakov, Dimitri (UKR) – Höfling, Norbert (AUT) 6:1 6:0
Beyko, Taras (CAN)- Rudolph, Lars (DEN) 6:0 6:1


Herren 55
Finale
Lienbacher, Hannes (AUT) –  Moracchini, Alain (FRA) 7:6 6:2

Halbfinale
Lienbacher, Hannes (AUT) –  Caap, Jens (SWE) 6:2 6:4
Moracchini, Alain (FRA)  – Lubas, Marek (POL) 6:1 6:1


Herren 60
Finale
Henn, NorbertGodfroid, Pierre (BEL) 5:7 7:5 6:2

Halbfinale
Henn, Norbert – Skalli, Jarmal (MAR) 6:2 ret.
Godfroid, Pierre (BEL)- Skonc, Milan (SVK) 6:3 6:0


Herren 65
Finale
Rae, Andrew (AUS) – Vaysset, Alain (FRA) 6:0 6:2

Halbfinale
Rae, Andrew (AUS) – Böckl, Alfred 6:3 6:0
Vaysset, Alain (FRA) – Sweeney, Nail (GBR) 1:6 7:6 6:3


Herren 70
Finale
Hansson, Torsten (SWE) – Ornstien, Chris (GBR) 6:1 6:3

Halbfinale
Hansson, Torsten (SWE) – Siwitza, Wilfried 1:1 ret.
Ornstien, Chris (GBR)  – Thaler, Gerhard (AUT) 6:2 6:3


Herren 75
Finale
Pokorny, Peter (AUT) – Walsh, Alan (AUS) w.o.

Halbfinale
Pokorny, Peter (AUT) – Eberstein, Hans (SWE) 6:3 6:1
Ehmke, Ernst-Günther – Walsh, Alan (AUS) 0:6 1:6


Herren 80
Finale
Schlereth, Werner – Trapka, Dieter 6:1 6:3

Halbfinale
Schlereth, Werner – Rohlsson, Roul P.G. (SWE) 6:0 6:3
Trapka, Dieter – Verge, Jean (FRA) 7:5 5:2 ret.


Herren 85
Finale
Breuel, Ernst – Furio, Jaime (ESP) 5:7 6:2 7:10


Deutsche Siege in Doppel und Mixed
Damen-Doppel AK 35: Stefanie Kolar / Vlada Kirilovska (LAT)
Damen-Doppel AK 55: Iris Klag / Karin Moske
Damen-Doppel AK 60: Sabine Schmitz / Christiane Deryckere (BEL)
Damen-Doppel AK 75: Heide Orth / Renate Schröder
Herren-Doppel AK 40: Gerhard Fahlke / Henrik Müller-Frerich
Herren-Doppel AK 50: Rolf Vogel / Ireneusz Gorka (POL)
Herren-Doppel AK 80: Herbert Althaus / Werner Schlereth
Mixed AK 50: Angela Duis / Dr. Klaus-Peter Elsmann
Mixed AK 65: Heidi Eisterlehner / Alfred Böckl
Mixed AK 75: Elvira Haubold / Giuseppe Vento (ITA)
Mixed AK 80: Renate Horn / Juan Valls-Vidal (ESP)


 

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