Neues aus der Turnierordnung des DTB

vom November 2017

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Nach der Mitgliederversammlung 2017 hat sich die Turnierordnung des DTB in einigen Punkten geändert. Im folgenden können wir nur Auszüge aus der neuen Turnierordnung veröffentlichen. Wir empfehlen, die neue Turnierordnung des DTB in Gänze zu lesen.

§ 4 Turnierarten
1. Alle Turniere müssen nach den Tennisregeln der ITF gespielt werden.
2. Folgende Austragungsformen sind zulässig:
a) k.o.-System (mit oder ohne Nebenrunde (»Consolation«))
Bei Jugendturnieren dürfen für Nebenrunden nicht mehrere Wettbewerbe zusammengelegt werden; Nebenrunden von Aktiven- und Nachwuchsturnieren dürfen nicht zusammengelegt werden.
b) »Kästchenspiele« (»Round Robin«, »Jeder gegen Jeden«) ggfs. mit einer Endrunde im k.o.-System

§ 7 Genehmigung
1. Turniere, gemäß § 1 Ziffer 1 bedürfen einer Genehmigung. Hierfür und für die terminliche Koordinierung sind zuständig:
a) bei allen Deutschen Meisterschaften das DTB-Präsidium, bei allen Landesver-
bandsmeisterschaften der jeweilige Landesverband;
d) bei Seniorenturnieren der Kategorie S-1 die Kommission für Seniorensport, bei
allen anderen Seniorenturnieren der jeweilige Landesverband.
2. Für die Genehmigung kann ein Entgelt erhoben werden, dessen Höhe von den nach Ziffer 1. a) – d) jeweils zuständigen Stellen bestimmt und von diesen vereinnahmt wird.

§ 9 Ergebnismeldung
Der Turnierveranstalter ist verpflichtet, innerhalb von drei Tagen nach Abschluss des Turniers sämtliche Ergebnisse an die genehmigende Stelle zu übermitteln. Das hierbei erforderliche Dateiformat wird vom Ausschuss für Ranglisten und Leistungsklassen vorgegeben. Die genehmigende Stelle kann weitere Einzelheiten die Übermittlung betreffend regeln. Sie ist auch für die Erfassung der Ergebnisse in der Nationalen Tennisdatenbank zuständig.

§ 9 a Entgelt
Der DTB erhält für die Teilnahme an Ranglistenturnieren, welche gemäß der Satzung und den Ordnungen durchgeführt werden, sowie der Verarbeitung der dort erzielten Ergebnisse ein Entgelt von den Teilnehmern. Es dient der Aufrechterhaltung der satzungsmäßigen Zwecke, insbesondere zur Durchführung und Weiterentwicklung des Sportbetriebs. Die Höhe wird vom Präsidium festgelegt.
Unbeschadet hiervon kann durch den jeweiligen Landesverband ein zusätzliches Entgelt vorgesehen werden.

§ 12 Aufgaben des Veranstalters

1. Der Veranstalter hat die Voraussetzungen für die Durchführung des Turniers zu schaffen. Zu seinen Aufgaben, die auch einem Turnierleiter und/oder Ausrichter übertragen werden können, gehören:
11. die Einziehung des Teilnehmerentgeltes vom Spieler gemäß § 20 Ziffer 1p) und dessen Abführung an den DTB.

§ 23 Zurückziehen der Nennung nach der Auslosung
4. Ein Spieler, der im Verlauf eines Turniers zu einem seiner Wettspiele nicht antritt, ist nicht berechtigt, an weiteren Wettspielen der entsprechenden Konkurrenz (z. B. Nebenrunden oder weiteren Wettspielen bei Kästchenspielen) teilzunehmen.

§ 32 Durchführung der Auslosung <
4. Die Auslosung erfolgt, indem in den Auslosungsplan:
a) zuerst die Gesetzten nach § 30 eingefügt werden,
b) dann die erforderlichen Rasten bestimmt und nach § 31 eingesetzt werden,
c) zuletzt die nicht gesetzten Teilnehmer von oben nach unten in die freien Zeilen des Auslosungsplans eingelost werden.

Hierbei sind Einschränkungen zulässig: Spieler des gleichen Vereins werden, soweit möglich, in der ersten Runde nicht gegeneinander ausgelost; bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend und der Senioren sowie bei verbandsübergreifenden Meisterschaften Spieler des gleichen Verbandes.

§ 36 Mindestteilnehmerzahl
Eine Konkurrenz ist nur durchzuführen, wenn mindestens acht Spieler teilnehmen. Abweichend hiervon können Wettbewerbe bei Turnieren ab Damen 30 und Herren 30 sowie Jugend auch mit vier bis sieben Teilnehmern ausgetragen werden. In diesem Fall ist die Austragung dieser Konkurrenzen nur im Modus »Kästchenspiele« zulässig. Die vorstehenden Regelungen gelten nicht für Qualifikationen und Nebenrunden.

§ 37 Spielregeln
6. Ein Ruhepause i. S. von ITF-Tennisregel 29 d) können in Wettbewerben ihrer Altersklasse beanspruchen:
a) Senioren und Seniorinnen aller Altersklassen ab Damen 35/Herren 35 eine Ruhepause von zehn Minuten nach dem 2. Satz

Quelle: DTB

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