ITF Young Seniors World Team Championships 2019 (AK 35 – 45)

20. – 25. Oktober 2019
ITF Grade C1

Inhaltsverzeichnis
Auf einen Blick
Zusammenfassungen der Altersklassen
Ergebnisse aller Altersklassen
Bilder aus Florida

Auf einen Blick

Damen 35

Die Damen 35 sind Weltmeister geworden. Das hatten wir erhofft. Aber die Art und Weise, wie sie den Titel in diesem Jahr gewannen, war einfach sensationell. Bei den beiden 3:0 – Siegen in den Gruppenspielen gaben sie in den sechs Matches ganze acht Spiele ab. Im Halbfinale fegten sie die hoch eingestuften Russinnen in den Einzel förmlich vom Platz und auch im Endspiel gab es einen deutlichen Sieg gegen die Niederlande. Manon Kruse und Steffi Bachofer waren die Garanten für den Sieg, aber eine ganz wichtige Rolle für die Mannschaft spielten auch Christine Kraupa und Corina Scholten, auch wenn diese beiden „nur“ im Doppel eingesetzt wurden. Wie man feststellen konnte, stimmte einfach die Chemie zwischen diesen vier Spielerinnen auf und neben dem Platz und insofern ist Tennis, auch wenn man auf dem Platz allein oder maximal zu zweit ist, auch ein Mannschaftssport – und die Zusammensetzung einer Mannschaft für eine Team-WM hat neben der so wichtigen sportlichen auch immer eine (fast) genauso wichtige menschliche Komponente.
Wie die Damen 35 bewiesen haben.

Damen 40

Die Damen 40, an sechs gesetzt, starteten mit Siegen gegen die Schweiz und Paraguay, mussten sich aber dann aber im letzten Gruppenspiel den an fünf gesetzten Britinnen knapp geschlagen geben. Mit nur dieser einen Niederlage spielte die Mannschaft um die Plätze 6-10. Im Spiel gegen Kanada gab es eine 1:2-Niederlage, so dass es in der Endabrechnung leider nur für Platz 10 reichte.

Damen 45

Die an fünf gesetzten Damen 45 starteten sehr gut in diese Weltmeisterschaft und holten sich mit Siegen gegen Russland und Mexiko den Gruppensieg und hatten die Finalrunde der besten sechs Mannschaften erreicht. Hier trafen sie auf die an vier gesetzten Britinnen, die sie in einem hart umkämpften Match mit 2:1 schlagen konnten. Astrid Obermeier gewann in zwei Sätzen, Corinna Kaup musste sich im dritten Satz mit 5:7 geschlagen geben und das Doppel Stefanie Heim und Corinna Kaup stellten mit einem 7:5 und 6:4 den verdienten Sieg sicher. Im Halbfinale konnten unsere Damen gegen die an zwei gesetzten Spanierinnen nicht gewinnen und auch das Spiel gegen die USA um Bronze ging trotz starker Gegenwehr verloren. Man nennt im allgemeinen den vierten Platz undankbar, aber ich finde: für die Damen 45 ist dieser vierte Platz ein toller Erfolg.

Herren 40

Gleich vorweg: Die Herren 40 haben in Florida eine Wahnsinns-WM gespielt und Leistungen gezeigt, die man nur staunend und bewundernd zur Kenntnis nehmen konnte. Es begann schon mit einem hart erkämpften Sieg gegen starke Mexikaner. In diesem Spiel verließ Matthias Hahn nach mehr als fünf Stunden den Platz mit einem 6:4 im dritten Satz als Sieger. Mit diesem Sieg und einen weiteren Sieg gegen Indien war die Finalrunde erreicht. Nach einem Freilos trafen sie im Halbfinale auf den Top-Favoriten und späteren Weltmeister Spanien und lieferten ein unglaubliches Match ab. Mirco Heinzinger siegte nach drei Stunden im dritten Satz gegen Martinez Baena und Bastian Bohlen unterlag erst im dritten Satz gegen den Weltranglisten-Ersten Roberto Menendez Ferre. Das Doppel war an Spannung kaum zu überbieten. Beim Stand von 7:6 und 5:4 schlugen die Deutschen zum Matchgewinn auf, kassierten ein Break und die Spanier drehten die Partie und siegten in drei Sätzen. Und auch das Spiel um den dritten Platz gegen Frankreich war in den Einzeln Krimi pur, denn Bastian Bohlen und Matthias Hahn unterlagen jeweils erst im dritten Satz. Der vierte Platz mag hier besonders undankbar erscheinen, weil sie so dicht am Finale waren.
Aber die Leistungen jedes Einzelnen und als Mannschaft waren überragend.

Herren 45

Mit ihrem sechsten Platz enttäuschten die an fünf gesetzten Herren 45 keineswegs. In der Gruppenphase überzeugte die Mannschaft mit zwei Siegen gegen starke Portugiesen und starke Kroaten. Gegen die an vier gesetzten Spanier gab es in der Finalrunde eine Niederlage, wobei Lars Wellmann sich erst im dritten Satz mit 5:7 geschlagen geben musste. In den Spielen um die Plätze 5-7 erreichte die Mannschaft nach einem Sieg gegen Kanada und einer Niederlage gegen Australien Platz 6.

Ergebnisse

Damen 35

Kruse, Manon
Bachhofer, Steffi
Kraupa, Christine 
Scholten, Corina

Endrunde

Finale
Deutschland – Niederlande 3:0

Spiel um Platz 3
Russland – Frankreich 0:3

Halbfinale
Deutschland – Russland 3:0
Frankreich – Niederlande 0:2

Deutschland – Niederlande 3:0
Steffi Bachofer – Andrea van den Hurk 6:1 0:6 6:3
Manon Kruse – Olga Kalyuzhnaya 6:2 6:1
Christine Kraupa / Corina Scholten –
Olga Kalyuzhnaya / Andrea van den Hurk w.o.

Deutschland – Russland 3:0
Steffi Bachofer – Elena Voropaeva 6:1 6:0
Manon Kruse – Lina Krasnoroutskaya 6:0 1:0 ret.
Christine Kraupa / Corina Scholten –
Ekaterina Cherkasova / Lina Krasnoroutskaya w.o.

Gruppenphase

Gruppe A
Deutschland (1) 2:0
Südafrika 0:1
Türkei 0:1

Deutschland – Südafrika 3:0
Steffi Bachofer – Victoria Goodall 6:0 6:1
Manon Kruse – Sari Stegmann 6:3 6:1
Christine Kraupa / Corina Scholten – Karyn Hambridge / Izelle Troskie
6:1 6:2

Deutschland – Türkei 3:0
Steffi Bachofer – Gokce Erdogan 6:0 6:0
Manon Kruse – Sidika Bahar Demiryuek 6:0 6:0
Christine Kraupa / Corina Scholten – Yasemin Fidan / Ebru Tuncer
6:0 6:0


Damen 40

Kolar Stefanie
Quadflieg Kristine
Großmann, Britta
Scaroni, Katrin

Finale
Frankreich – Italien 1:2

Spiel um Platz 3
USA – Spanien 0:2

Halbfinale
Frankreich – USA 2:1
Italien – Spanien 2:1

Platz 10
Deutschland

Kanada – Deutschland 2:1
Gaelle Simian – Kristine Quadflieg 5:7 4:6
Christina Popescu – Stefanie Kolar 6:2 6:1

Christina Popescu / Galee Simian – Britta Großmann / Kristine Quadflieg 6:4 6:3

Gruppe E
Großbritannien (5) 3:0
Deutschland (6) 2:1
Schweiz 1:2
Paraguay 0:3

Großbritannien – Deutschland 2:1
Mili Shaw – Kristine Quadflieg 7:5 6:2
Frances Brewster- Stefanie Kolar 5:7 5:7
Frances Brewster / Mili Shaw – Britta Grossmann / Katrin Scaroni 6:2 6:0


Paraguay – Deutschland 0:3
Susana Arrellaga – Katrin Scaroni 1:6 1:6
Janina Herzog – Britta Grossmann0:6 3:6
Sonia Giminez de Ruiz / Maria Teresa Ratti – Britta Grossmann / Katrin Scaroni 2:6 1:6


Schweiz – Deutschland 1:2
Christine Suard – Kristine Quadflieg 2:6 2:6
Maria-Laura Eldahuk – Stefanie Kolar 1:6 4:6
Christine Suard / Saskia Wijers / Britta Grossmann / Katrin Scaroni 6:3 1:6 7:5

Damen 45

Kaup, Corinna
Obermeier, Astrid
Heim, Stefanie
Merkel-Schroth, Gloria

Endrunde

Finale
Frankreich – Spanien 2:1

Spiel um Platz 3
USA – Deutschland 3:0

Halbfinale
Frankreich – USA 2:1
Spanien – Deutschland 3:0

Viertelfinale
Frankreich – Rast
Kanada – USA 0:2
Großbritannien – Deutschland 1:2
Spanien – Rast

USA – Deutschland 3:0
Nancy Claire Hilliard – Stefanie Heim 6:1 6:0
Sophie Woorons – Corinna Kaup 6:2 6:2
Tracie Currie / Jenny Klitch – Astrid Obermeier / Gloria Merkel-Schroth 6:0 6:1


Deutschland – Spanien 0:3
Stefanie Heim – Noelia Perez-Penate 1:6 1:6
Astrid Obermeier – Ana Salas-Lozano 2:6 0:6
Astrid Obermeier / Gloria Merkel-Schroth –
Ana Salas-Lozano / Ana-Maria Segura-Perez 1:6 1:6

Großbritannien – Deutschland 1:2
Gillian Brown – Astrid Obermeier 4:6 2:6
Michelle Oldham – Corinna Kaup 6:3 2:6 7:5
Michelle Oldham – Stefanie Heim / Gloria Merkel Schroth
5:7 4:6

Gruppe E
Deutschland (5) 2:0
Mexiko 0:1
Russland 0:1

Deutschland – Mexiko 3:0
Stefanie Heim – Dagmar Wegenas-Hoeren 6:0 6:0
Corinna Kaup – Veronica Ruiz Sanchez Bermudez 6:1 6:3
Astrid Obermeier / Gloria Merkel-Schroth – Claudia Calderon / Leila Lobato 6:0 6:1


Deutschland – Russland 3:0
Astrid Obermeier – Natalia Krotova 6:3 6:2
Corinna Kaup – Larisa Naumova 6:4 6:2
Stefanie Heim / Gloria Merkel-Schroth – Natalia Krotova / Larisa Naumova 6:3 6:1


Herren 35

Endrunde

Finale
Italien – Spanien 1:2

Spiel um Platz 3
Frankreich – Niederlande 2:0

Halbfinale
Italien – Frankreich 2:1
Niederlande – Spanien 0:2


Herren 40

Hahn, Matthias
Bohlen, Bastian
Heinzinger, Mirco

Finale
Spanien – Niederlande 2:1

Spiel um Platz 3
Deutschland – Frankreich 0:2

Halbfinale
Spanien – Deutschland 2:1
Niederlande – Frankreich 2:1

Deutschland – Frankreich 0:2
Bastian Bohlen – Alexandre Martinatto 7:5 2:6 3:6
Matthias Hahn – Xavier Audouy 3:6 6:4 1:6
Matthias Hahn / Mirco Heinzinger
Xavier Audouy / Alexandre Martinatto not played


Spanien – Deutschland
Francisco Javier Martinez Baena – Mirco Heinzinger 6:4 4:6 3:6
Roberto Menendez Ferre – Bastian Bohlen 4:6 6:2 6:0
Jonathan Garcia / Roberto Menendez Ferre – Bastian Bohlen / Mirco Heinzinger 6:7 7:5 6:1

Gruppe D
Deutschland (4) 2:0
Indien 0:1
Mexiko 0:1

Deutschland – Indien 3:0
Mirco Heinzinger – Sanjay Darbha 6:0 6:1
Bastian Bohlen – Krishna Kumar 6:2 6:0
Matthias Hahn / Matthias Hahn – Krishna Kumar / Ashish Parmar
6:2 6:1

Deutschland – Mexiko 3:0
Bastian Bohlen – Alvaro Dominguez 6:1 6:4
Matthias Hahn – Rodrigo Echagaray 5:7 6:3 6:4
Matthias Hahn / Mirco Heinzinger – Diego Arriola Jimenez / Sergio Alberto Sanchez Obregon 6:2 6:4

Herren 45

Gentzsch, Martin
Wellmann, Lars
Voigt, Sven
Huning, Mathias

Finale
Frankreich – Niederlande 2:1

Spiel um Platz 3
Großbritannien – Spanien 2:1

Halbfinale
Frankreich – Großbritannien 3:0
Spanien – Niederlande 1:2

Platz 6
Deutschland

Viertelfinale
Frankreich – Rast
Australien – Großbritannien 1:2
Spanien – Deutschland 3:0
Kanada – Niederlande 1:2

Australien – Deutschland 3:0
Shane Scrutton – Sven Voigt 7:5 6:2
Jarrod Broadbent – Martin Gentzsch 6:2 6:2
Richard Dodson / Shane Scrutton – Mathias Huning / Lars Wellmann
w.o.

Deutschland gegen Kanada 3:0
Sven Voigt – Philippe Le Blanc 6:3 7:5
Lars Wellmann – Olivier Borlee 6:2 6:2
Martin Gentzsch / Mathias Huning – Jason Christie / Glen Harwood
w.o.

Spanien – Deutschland 3:0
Francisco Bosch-la Fuente – Lars Wellmann 6:2 2:6 7:5
Emilio Benfele-Alvarez – Martin Gentzsch 6:3 6:2
Francisco Bosch-la Fuente / Emilio Benfele-Alvarez – Mathias Huning / Sven Voigt w.o.

Gruppe E
Deutschland (5) 2:0
Kroatien 0:1
Portugal 0:1

Deutschland – Kroatien 2:1
Sven Voigt – Davor Bosnar 6:2 6:1
Lars Wellmann – Kresimir Ritz 0:6 0:6
Lars Wellmann/ Mathias Huning – Eduard Lorencin / Kresimir Ritz
6:3 6:2

Deutschland – Portugal 2:1
Lars Wellmann – Bernardo Mota 7:5 6:0
Martin Gentzsch – Vasco Goncalves 4:6 6:2 6:4
Mathias Huning / Sven Voigt – Henrique Assis / Emanuel Couto 3:6 4:6


Impressionen aus Florida
Wir bedanken uns bei allen Spielerinnen und Spielern, die uns mit Bildern aus Florida unterstützen.