Impressionen eines DSHM-Novizen

von Günther Hausen

Günther Hausen (li) mit Peter Maier

In diesen Tagen nahm ich (Günther Hausen, THC Lüneburg) erstmals an den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren im Tenniszentrum Essen teil. Diese Veranstaltung werde ich in bester Erinnerung behalten. Denn sie war sehr gut organisiert, hatte eine tolle Gastronomie und in allen Altersklassen hervorragend besetzte Teilnehmerfelder. Den super Gesamteindruck konnte auch die mäßige Hallenbeleuchtung nicht schmälern. Sie kann modernem Standard leider nicht mehr standhalten.

Auch mit meinem eigenen Abschneiden bei den Herren 70 war ich rundherum zufrieden. Nach meinem Erstrundensieg über Karl Lehmann (TC BW Rhynern), einen ehemaligen Spitzen- und Auswahlspieler, wie ich gehört habe, traf ich auf einen noch stärkeren Spieler, Peter Maier (TC Lese GW Köln), aktuelle Nr. 22 der Deutschen Rangliste (H 70). Auch diesen hätte ich besiegen können, da ich schon 6:4 und 6:5 in Führung lag. Peter ließ mich aber den Sack nicht zu machen und beendete den zweiten Satz im Tie-Break mit 7:6 für sich. Den ebenfalls hart umkämpften dritten Satz gewann er 6:3 und qualifizierte sich damit verdient für die dritte Runde. 

Trotz der Niederlage hatte ich ein Gefühl in der Brust, als ob ich gewonnen hätte. Am Ende eines Matchs, das drei Stunden und fünf Minuten dauerte und wohl zu den längsten des gesamten Turniers gehören wird, stand für mich eine ehrenvolle Niederlage gegen einen sehr guten und sehr netten Tennisspieler aus Köln (s. Foto). Meinen Lüneburger Tennisfreunden werde ich viel zu erzählen haben.