Ein Erlebnis der Superlative

Es gibt Situationen, die sind alltäglich. Und es gibt Angebote, die man nur einmal im Leben bekommt und die so außergewöhnlich sind, dass man sie dann beim Schopf ergreifen muss. Norbert Henn, Deutschlands Nummer 1 der Herren 60, Spieler beim Tennis 65 Eschborn, bekam so ein Angebot: Teilnahme am Freundschaftsturnier  “Amerika gegen den Rest der Welt” vom 09. – 13. März 2018 auf Gras in Palm Springs, Kalifornien, eingeladen von Tony Crabel, CFO von Crabel Capital.

Wie kam es zu diesem einzigartigen Turnier
Danny Waldman, Mannschaftskollege von Norbert Henn in Eschborn und gleichzeitig  Präsident des Internationalen Clubs USA,  hatte die Idee, einen IC-Vergleichskampf „America against the rest of the World“ zu veranstalten.  Und in seinem  Landsmann  Toby Crabel,  CFO von Crabel Capital,  fand er einen finanzkräftigen und spielstarken (ITF Nr. 33)  Tennisspieler, der von dieser Idee begeistert war und sich als privater Gastgeber  für dieses Event zur Verfügung stellte. Für die USA wurden (neben Toby Crabel und Danny Waldman)  noch  Mark Vines und Mike Tammen eingeladen. Aus dem “Rest der Welt” erhielten Norbert Henn (Deutschland), Glenn Busby (Australien)  Paul French und Stephen Alger (beide Großbritannien) Einladungen. Auch die Ehefrauen beider Teams  waren zu dieser Veranstaltung eingeladen.
Und der Austragungsort war diesem einzigartigen Freundschaftsduell angemessen: Der Mission Hills Country Club  in Palm Springs, Kalifornien, mit den vermutlich besten Rasenplätzen der Welt (Wimbledon möge uns verzeihen).

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v. l.: Mark Vines (USA), Norbert Henn (GER), Danny Waldman (USA), Toby Crabel (USA), Glenn Busby (AUS), Mike Tammen (USA), Paul French und Stephen Alger (beide GBR)

Gespielt wurde nach den Regeln der ITF in zwei Tie-Break-Gewinnsätzen. Von 16 ausgetragenen Einzeln (jeder gegen jeden) und zwei Doppeln wurden 13 Matches vom Rest der Welt gewonnen – unter anderem auch die zwei Doppel Busby/Henn – Waldmann/Tammen und Alger/French – Crabel/Vines. So  durfte sich die Weltauswahl  über einen überraschend deutlichen Sieg freuen.
Sandplatzspezialist Norbert Henn konnte als einziger der acht Spieler alle seine Spiele gewinnen, hatte dabei aber auch etwas Glück, denn der Wettergott war auf seiner Seite: An dem Tag, an dem er zum Einzel gegen den Rasenspezialisten Mike Tammen antreten sollte, regnete es leicht. Das Gras war unbespielbar und so musste auf Hardcourt ausgewichen werden.

Das gesellschaftliche Highlight war für alle Teilnehmer der tägliche Besuch bei den BNP Paribas Open im nur 12 min. entfernten Indian Wells. Dort stand eine Suite für Spieler, Frauen und Offizielle bereit und die Spiele der ATP- und WTA-Stars konnten im Stadium 1 und 2 aus der vordersten Reihe angeschaut werden.

Fünf Spieltage, mitten in der Wüste,  auf Rasen,   gegen TOP-Spieler aus Amerika – und ein Rahmenprogramm vom Feinsten! Das ist ein Erlebnis, an das man als Teilnehmer lange zurückdenkt und das in einem Tennisleben kaum zu toppen ist.

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v.l.: Glenn Busby, Norbert und Sabine Henn, Toby Crabel

 

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