Corona 2021 – die Regelungen der Landesverbände

Stand 17.09.2021

Quellen: DTB, Landesverbände, Bundesländer, Landessportbünde


Wir sind bemüht, die Regelungen in den Bundesländern und damit auch die Regelungen der Landesverbände laufend zu aktualisieren. Da Tagesaktualität nicht immer möglich ist, ersetzt unsere Übersicht keinesfalls das Studium der Regelungen der Bundesländer und Landesverbände.

Bundesrepublik Deutschland

Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen
Nach einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes werden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus nicht mehr an die Inzidenz der Neuinfektionen gebunden. Zentral für die Entscheidung über Schutzmaßnahmen, die die Ländern gemäß § 28a des Infektionsschutzgesetzes treffen können, ist vor allem die Hospitalisierungs-Inzidenz. Diese gibt die Anzahl der in den vergangenen sieben Tagen stationär zur Behandlung aufgenommenen Covid-19-Patienten je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner wieder.

Weitere Indikatoren zur Bewertung der Infektionslage sind: die nach Alter differenzierte Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen, die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten und die Anzahl der gegen Covid-19 geimpften Personen. Denn durch die zunehmende Durchimpfung der Bevölkerung ändert sich die Aussagekraft der Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen.

Die Länder können je nach regionaler Gegebenheiten entlang der oben genannten Indikatoren eigenständig entscheiden, welche Maßnahmen angemessen sind.

Baden-Württemberg mit BTV und WTB

Bundesland Baden-Württemberg

Neue Corona-Verordnung ab 16.09.2021
IAb 16. September 2021 tritt ein dreistufiges Warnsystem in Kraft. Dies bedeutet, dass es strengere Regelungen bei abzeichnender Überlastung der Krankenhäuser geben wird.

Warnstufe:
Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in BadenWürttemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet.
Alarmstufe:
Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.

Was gilt beim Sport (Auszug)
– In geschlossenen Räumen müssen alle Sportlerinnen und Sportler einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis oder einen negativen Testnachweis vorlegen. Dies gilt auch für Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter. Für die Ausübung von Sport zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport und Spitzen- oder Profisport ist ein Testnachweis nicht erforderlich.
– Der kurzfristige Aufenthalt im Innenbereich, um Kinder in die Obhut der Trainerinnen und Trainer oder Übungsleiterinnen und Übungsleiter zu übergeben oder von diesen wieder abzuholen, ist nicht-immunisierten Personen auch ohne Testnachweis gestattet.
– Sofern gerade kein Sport getrieben wird, gilt in geschlossenen Räumen die Maskenpflicht; im Freien, wenn nicht dauerhaft ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann.
– Die Kontaktdaten der Sportlerinnen und Sportler müssen dokumentiert werden. Dazu zählen Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit und sofern vorhanden die Telefonnummer. Dies kann entweder mit einschlägigen Apps wie Luca oder auch analog auf Papier erfolgen. Wer seine Kontaktdaten nicht oder nicht vollständig angeben möchte, darf am Training/Wettkampf nicht teilnehmen.

Stufenabhängige Regelungen

Basisstufe: In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel. Ein negativer Antigen-Schnelltest ist hier ausreichend. 

Warnstufe: In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel – wobei hier ein negativer PCR-Test erforderlich ist. Im Freien gilt die 3G-Regel – hier ist ein negativer Antigen-Schnelltest ausreichend.

Alarmstufe: In geschlossenen Räumen und im Freien gilt die 2G-Regel. Das heißt, Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, sind von der Teilnahme ausgenommen. 

Badischer Tennisverband

Corona Kompakt

Württembergischer Tennisbund

WTB Corona Kompakt


Bayern mit BTV

Bundesland Bayern

Vierzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) vom 1. September 2021

Bayerischer Tennis-Verband

Corona Update und DetailInfos
(01.09.2021) Für den Tennissport gelten ab sofort folgende Regeln:

  • Tennis ist im Freien unabhängig von jeglicher Inzidenz uneingeschränkt möglich.
  • Tennis in der Halle ist bei einer Inzidenz von 0 bis 35 ebenso uneingeschränkt möglich.
  • Tennis in der Halle ist bei einer Inzidenz von über 35 mit der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet)* möglich.

Maskenpflicht (13.09.2021)
Im Innenbereich ist von allen Personen ab sechs Jahren eine
medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Für Zuschauer entfällt die Maskenpflicht auf dem Sitzplatz, wenn der Mindestabstand eingehalten wird.


Berlin und Brandenburg mit TVBB

Bundesland Berlin

Fünfte Verordnung zur Änderung der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 31.08.2021

§ 30 Allgemeine Sportausübung
(1) Der Sport im Freien ist auch bei Unterschreitung des Mindestabstands nach § 1 Absatz 2 erlaubt.

§ 31 Gedeckte Sportanlagen, Fitness-, Tanzstudios und ähnliche Einrichtungen
(1) Die Sportausübung in gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen ist zulässig, wenn alle Anwesenden negativ getestet sind. Die Unterschreitung des Mindestabstands nach § 1 Absatz 2 ist zulässig.
(4) In gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen ist, außer während der Sportausübung, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Die Anwesenheit der die Einrichtungen nach den Absätzen 1 und 2 Nutzenden ist zu dokumentieren.

Bundesland Brandenburg

Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung vom 15.09.2021

§ 18 Sport
(1) Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen haben in geschlossenen Räumen auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzeptes durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

  1. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  2. die Zutrittsgewährung nur für Sportausübende, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen; für nicht volljährige Sportausübende ist als Nachweis auch eine von einer sorgeberechtigten Person unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) zulässig,
  3. die Erfassung der Personendaten aller Sportausübenden in einem Kontaktnachweis nach § 5 zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  4. die Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Sportausübung,
  5. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Sportausübenden in den Umkleideräumen,
  6. die Untersagung der gemeinsamen Ausübung von Kontaktsport mit mehr als 30 Sportausübenden,
  7. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

Tennis-Verband Berlin-Brandenburg

News aus dem Verband


Bremen und Niedersachsen mit TNB

Bundesland Bremen

Maßnahmen des Senats zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Rahmen einer Rechtsverordnung (Stand: 2. August 2021).

Bundesland Niedersachsen

Niedersächsische Corona-Verordnung (gültig ab 25. August 2021)

Tennisverband Niedersachsen-Bremen

Newsroom


Hamburg mit Hamburger Tennis-Verband

Bundesland Hamburg

06.09.2021
3G-Modell mit 2G-Option in Hamburg – ein Überblick

Wahlmöglichkeiten für Gastronomen, Veranstalter und Gäste
Die 2G-Option ermöglicht es Gastronomen, Veranstaltern und Gästen unter weniger strengen Bedingungen zusammenzukommen. Abstandsregeln entfallen, Tische und Räumlichkeiten können voll ausgelastet werden und es gilt keine Sperrstunde mehr. Dies ist möglich, weil das Ansteckungsrisiko deutlich niedriger ist, wenn nur Geimpfte und Genesene daran teilnehmen. Menschen, die nicht geimpft sind, haben ein deutlich höheres Ansteckungsrisiko und auch Personen, die einen negativen Coronaschnelltest gemacht haben, können eine Übertragung des Virus nicht ausschließen.

Gesund bleiben ist am Wichtigsten
Nur sehr wenige Menschen sowie einige Schwangere können sich nicht impfen lassen. Daher können sie 2G-Angebote derzeit nicht nutzen. Für sie ist es – vor allem zum Selbstschutz – wichtig, sich keinen unnötigen Infektionsrisiken auszusetzen und die AHA-Regeln einzuhalten sowie Orte zu meiden, wo Menschen beispielsweise ohne Abstand zusammenkommen. Daher ist es medizinisch empfohlen, solche Veranstaltungen oder auch Orte nicht aufzusuchen. Erst wenn die Impfquote weiter gestiegen ist, und alle Menschen, die sich impfen lassen können auch geimpft sind, wird sich der Schutz für diejenigen erhöhen, denen eine Impfung nicht empfohlen ist. Das wird aber noch eine Weile dauern.

Ausnahmeregeln für Kinder und Jugendliche
Kinder unter zwölf Jahren dürfen generell 2G-Angebote nutzen. Die Eltern müssen vor dem Hintergrund, dass ihre Kinder sich noch nicht impfen lassen können, entscheiden, ob ihre Kinder an 2G-Veranstaltungen – bei denen geringere Corona-Schutzstandards gelten als bei 3-G-Angeboten – teilnehmen sollen oder nicht.
Für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren hat die Ständige Impfkommission eine Impfempfehlung ausgesprochen und in den nächsten Wochen wird jedem Kind und Jugendlichen ein Impfangebot in Hamburg gemacht werden. Bis alle ein Angebot erhalten haben, also für eine gewisse Übergangsfrist, können auch Kinder und Jugendliche ohne Impfung an einem 2G-Angebot teilnehmen.

Wahl des Modells – zielgruppenspezifisch und individuell
Jeder Anbieterin oder jedem Anbieter (ob Restaurant-Besitzer oder Partyveranstalter) steht es frei, 2G-Angebote zu schaffen. Es ist nur eine Möglichkeit und keine Pflicht. So wird ein Clubbetreiber, dessen Zielgruppe junge Erwachsene über 18 umfasst, gute Gründe dafür haben, die 2G-Option auszuprobieren.
Eine Anbieterin von Kindertheater, ein Anbieter von Kindermalkursen oder ein Gastronom, dessen Kunden hauptsächlich Familien sind, wird sich wohl eher für das 3G-Modell entscheiden, weil die Zielgruppe nicht die Voraussetzungen für 2G-Angebote erfüllt.
Dienstleistungen und Angebote, die der Staat macht, können unabhängig vom Impfstatus in Anspruch genommen werden. Das gilt auch für Angebote der öffentlichen Daseinsvorsorge, wie beispielsweise der Personennahverkehr und auch Schulunterricht und Klassenreisen.


Hamburger Tennis-Verband

Aktuelles


Hessen mit Hessischem Tennis-Verband

Bundesland Hessen

Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Hessen (gültig seit 16.09.2021)


Hessischer Tennis-Verband

Nach § 20 der überarbeiteten CoSchuV gelten für den Sport grundsätzlich folgende Regelungen:

  • Der Freizeit- und Amateursport auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist vollumfänglich und unabhängig von der Personenzahl erlaubt.
  • Auch der Betrieb der Vereins- und Versammlungsstätten ist möglich (nur mit 3G-Nachweis).
  • In gedeckten Sportstätten (z.B. Tennishallen) dürfen nur Personen mit Negativnachweis anwesend sein – geimpfte, genesene oder getestete Personen.

    Heißt im Umkehrschluss: die 3G-Regel gilt nur noch für den Zugang zu geschlossenen Räumlichkeiten. Sport im Freien ist ohne 3G-Nachweis möglich!

Die bisher bestehenden kommunalen Allgemeinverfügungen auf Grundlage des Eskalationskonzepts des Landes werden zukünftig nicht mehr angewandt. Vielmehr gibt es eine landesweite Beurteilung der Hospitalisierungsinzidenz und Intensivbettenbelegung und dann auch hessenweit gültige Regelungen. Diese weitergehenden Schutzmaßnahmen gliedern sich in die folgenden zwei Eskalationsstufen:

Stufe I
Sobald landesweit

  • die Hospitalisierungsinzidenz den Wert von 8 übersteigt oder
  • mehr als 200 Intensivbetten mit an COVID-19 erkrankten Personen belegt sind

ergreift die Landesregierung unverzüglich zusätzliche Schutzmaßnahmen, um eine drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Schutzmaßnahmen der Stufe I sind insbesondere:

  • die Ausweitung der 3G-Regel auf weitere Bereiche (z.B. Outdoor-Sportstätten)
  • die Anhebung der für einen Testnachweis erforderlichen Testqualität (z.B. ein Testnachweiß nur noch mittels PCR-Test)

Stufe II
Sobald landesweit

  • die Hospitalisierungsinzidenz den Wert von 15 übersteigt oder
  • mehr als 400 Intensivbetten mit an COVID-19 erkrankten Personen belegt sind

ergreift die Landesregierung über Stufe I hinaus weitere Schutzmaßnahmen wie beispielsweise die Anhebung der 3G-Regel auf 2G, sodass dann nur noch geimpfte oder genesene Personen Zugang zu einer Sportstätte bekommen könnten.

Die für die weitergehenden Schutzmaßnahmen relevanten Werte werden täglich aktualisiert und können hier entnommen werden: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen/taegliche-uebersicht-ueber-die-indikatoren-zur-pandemiebestimmung


Corona Updates


Mecklenburg-Vorpommern mit TMV

Bundesland Mecklenburg-Vorpommern

So funktioniert die neue Corona-Ampel
Grüne Ampelphase – Stufe 1
Solange die Ampel auf grün steht – und das gilt nach den neuen Kriterien für die meisten Kreise und für das Land insgesamt – sind nur wenige Corona-Schutzmaßnahmen erforderlich. Es gibt die bekannten Maskenpflichten in den Innenbereichen, im Supermarkt, im Nahverkehr, bei Veranstaltungen. Wobei die Maske bei Veranstaltungen, im Theater oder im Kino künftig am Platz abgenommen werden kann, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden. Und es gibt besondere Testpflichten bei Großveranstaltungen, wie zum Beispiel bereits bei der Hanse Sail. Zumindest für Ungeimpfte. Ansonsten ist das Leben auf Stufe Grün so, wie wir es im Sommer erlebt haben.

Gelbe Ampelphase – Stufe 2
Ab dieser Stufe gelten die schon bekannten erweiterten Testpflichten im Innenbereich. Beim Friseurbesuch und anderen körpernahen Dienstleistungen, beim Besuch von Restaurantinnenbereichen, beim Sport im Innenbereich, in Theatern und beim Kinobesuch. Hotelgäste müssten sich ab dieser Stufe nicht nur bei der Anreise, sondern während eines längeren Aufenthalts alle drei Tage testen lassen. Von den Testpflichten ausgenommen sind alle vollständig geimpften und genesenen Menschen. Außerdem gilt ab dieser Stufe die Maskenpflicht in Schulen. Einzige Neuerung: Beim Besuch einer Disco oder einer Tanzveranstaltung ist ab der Stufe Gelb für Ungeimpfte künftig die Vorlage eines PCR-Tests erforderlich.

Ampelphase orange – Stufe 3
Die neue Stufe orange ist mit verschiedenen Empfehlungen verbunden. Wir empfehlen, sich spätestens ab dieser Stufe auch vor privaten Zusammenkünften noch einmal testen zu lassen. Außerdem raten wir dazu, auch im Außenbereich zur Maske zu greifen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Schließlich bedürfen Veranstaltungen mit mehr als 2.500 Personen im Innenbereich und 5.000 im Außenbereich ab Stufe orange einer Genehmigung durch das Gesundheitsministerium.

Rote Ampelphase – Stufe 4
Zeigt die Corona-Warnkarte für einer Region die Farbe rot an, werden die Maskenpflichten ausgeweitet. Es muss dann auch bei Veranstaltungen in Innenbereichen verpflichtend eine Maske getragen werden. In Außenbereichen muss überall dort eine Maske getragen werden, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Veranstaltungen dürfen dann nur noch mit 2.500 Personen beziehungsweise 5.000 Personen (Innen- /Außenbereich) stattfinden. Es sei denn, es handelt sich um Veranstaltungen, zu denen nur Geimpfte und Genesene zugelassen sind (2G). Dann gelten die alten Höchstgrenzen mit bis zu 15.000 Personen. Außerdem müssen Kreise und kreisfreie Städte, die in die Stufe rot geraten, wieder Kontaktbeschränkungen aussprechen. Innenbereich: 5 Personen aus 2 Haushalten. Draußen: 10 Personen und bei Feiern in Gaststätten maximal 30 Personen. Vollständig geimpfte und genesene Menschen werden nicht mitgezählt.

Tennisverband Mecklenburg-Vorpommern

Aktuelles


Nordrhein-Westfalen mit TVM, TVN und WTV

Bundesland Nordrhein-Westfalen

Coronaschutzverordnung ab 15. September

1. Leitindikator: 7-Tage-Hospitalisierung
Die Zahl misst, wie viele infizierte Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage ins Krankenhaus aufgenommen wurden. Sie ist damit ein Indikator für die Zahl der schweren Krankheitsverläufe und kann einen frühen Hinweis auf eine drohende Überlastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems geben.
 
Für den Hospitalisierungsindikator werden in Nordrhein-Westfalen zwei Werte ausgewiesen: Erstens der anhand der Vorgaben des RKIs berechnete Wert. Dieser beruht auf den Meldungen der Gesundheitsämter, die den bereits von ihnen gemeldeten Infektionsfällen nachträglich die namentlichen Einweisungsmeldungen aus den Krankenhäusern zuordnen. Dieser Wert ist vor allem bedeutsam, weil er bundesweit einheitlich errechnet wird und damit eine bundeseinheitliche Bewertung des Infektionsgeschehens ermöglicht. Allerdings erfordert der Wert eine Einzelfallbearbeitung jedes Infektionsfalles durch die Gesundheitsämter, die gerade in der aktuellen Belastungssituation manchmal erst nach einigen Arbeitstagen abgeschlossen ist.
 
Um zusätzlich einen aktuelleren Hinweis auf die Hospitalisierungen zu ermöglichen, wird zweitens zusätzlich der Hospitalisierungsindikator ausgewiesen, der sich unmittelbar aus den täglichen (nicht namentlichen) Gesamtmeldungen der Krankenhäuser über die Aufnahme von Covid-19-Patienten im Informationssystem Gefahrenabwehr NRW (IG NRW) ergibt. Dieser Wert ermöglicht eine sehr aktuelle Einschätzung, weicht aber naturgemäß von dem RKI-basierten Wert ab und wird am gleichen Meldetag jedenfalls in Perioden eines ansteigenden Infektionsgeschehens in der Regel höher liegen.
 
2. Leitindikator: COVID-Anteil an der Intensivkapazität
Dieser Indikator bildet die Belastung der Intensivstationen ab und steht damit unmittelbar für das Risiko einer Überlastung dieser medizinischen Versorgungsstrukturen. Der Anteil, mit dem Covid-19-Patientinnen und -Patienten die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten auslasten, wird durch die Zahl der neu aufgenommenen Patienten bestimmt, sie ist aber auch abhängig von der Dauer der notwendigen Hospitalisierung (Liegezeit) und der (personellen) Aufwände bei der Behandlung.
 
Anhand des Grades der Auslastung der Intensivstationen können Schutzmaßnahmen vor allem so ausgerichtet werden, dass andere erforderliche medizinische Behandlungen (schwere Operationen etc.) nicht aufgrund einer Überlastung der Bettenkapazitäten verschoben werden müssen.
 
Die Berechnung erfolgt auf Basis der Daten aus dem Register der Fachgesellschaft der Intensivmediziner (DIVI) als Prozentanteil der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen an den betreibbaren Erwachsenen-Intensivbetten. Auch hier ist durch den Rückgriff auf das DIVI-Register eine Vergleichbarkeit mit den Bundeswerten gegeben.
 
3. Leitindikator: 7-Tage-Inzidenz
Auch die bereits bekannte 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen bleibt ein wichtiger Indikator. Steigt dieser Wert, bedeutet das, dass sich die Infektion schneller und breiter in der Bevölkerung ausbreitet. Insbesondere die altersbezogenen Inzidenzen sind nach wie vor ein guter Maßstab dafür, in welchem Ausmaß vulnerable Bevölkerungsgruppen betroffen sind. Anhand der Inzidenz kann die Wirksamkeit von Corona-Schutzmaßnahmen relativ zeitnah abgelesen werden. Zudem bleibt die 7-Tage-Inzidenz ein guter Indikator dafür, in welchem Maß eine Kontaktpersonennachverfolgung noch möglich ist. Die 7-Tage-Inzidenz ist darüber hinaus ein wichtiger Frühindikator für das Geschehen in den Krankenhäusern.

Tennisverband Mittelrhein

Aktuelle Meldungen

Tennis-Verband Niederrhein

News

Westfälischer Tennis-Verband

News


Rheinland-Pfalz mit Tennisverband Rheinland Pfalz

Bundesland Rheinland-Pfalz

10.09.2021
Warnstufen: Neue Corona-Berichterstattung mit Leitindikatoren ab Sonntag, 12.09.2021
Die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung sieht drei Warnstufen vor, die in den betroffenen Kommunen unter anderem Auswirkungen auf die zulässige Personenzahl bei privaten Zusammenkünften und Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich haben und auch den Schulalltag beeinflussen.

In der neuen Übersicht des LUA enthalten sind die 7-Tages-Inzidenz (inklusive der Angehörigen der US-Streitkräfte) und die 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz, jeweils pro 100.000 Einwohner und Gebietseinheit. Die 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz wird zusätzlich für die fünf Versorgungsgebiete gemäß Krankenhausplan ausgewiesen. Dritter Leitindikator ist der landesweite prozentuale Anteil der COVID-19-Erkrankten an der aktuellen Belegung der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz.

Während die 7-Tages-Inzidenz Aufschluss darüber gibt, wie schnell sich das Virus in der Bevölkerung verbreitet, dient die 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz als Maß für das Auftreten schwer erkrankter COVID-19-Fälle. Der Anteil der COVID-19-Erkrankten an der aktuellen Belegung der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz wiederum zeigt die Belastung der stationären Krankenversorgung an.

Wer macht künftig was?
Nach der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz verändert sich eine Warnstufe, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Werktagen jeweils zwei der drei Leitindikatoren mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreichen. Vermeldet (und im Zeitverlauf archiviert) werden die drei Leitindikatoren täglich vom LUA. Am Sonntag werden auch die Leitindikatoren der zurückliegenden vier Werktage auf der Homepage des LUA zur Verfügung stehen. Nach der Verordnung ist es dann die Aufgabe der Kommunen, den Zeitpunkt zu kommunizieren, ab dem die jeweilige Warnstufe in ihrem Gebiet gilt. Die tabellarische Darstellung des LUA verzichtet deshalb bewusst darauf, Warnstufen für einzelne Gebietseinheiten auszuweisen.

Die neue Tabelle fließt ab Sonntag in eine digitale Sammelmappe auf der Homepage des LUA. Gespeichert werden dort auch weiter die täglichen Übersichten mit aktuellen Fallzahlen, Hospitalisierungen, Todesfällen, Genesenen, aktiven Fällen sowie den Inzidenzen nach Altersgruppen.

Tennisverband Rheinland-Pfalz

13.09.2021
Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport sind im Freien und auf allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen (Außenbereich) und in allen öffentlichen und privaten gedeckten Sportanlagen (Innenbereich) zulässig, wenn bei der Sportausübung höchstens 25 nicht-immunisierte Personen und im Übrigen nur genesene, geimpfte oder diesen gleichgestellte Personen teilnehmen. Im Innenbereich gilt die Testpflicht nach § 3 Abs. 7. Bei Erreichen der Warnstufe 2 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt reduziert sich die Personenzahl nach Satz 1 auf zehn Personen, bei Erreichen der Warnstufe 3 auf fünf Personen.

Der Betreiber einer Einrichtung darf der Besucherin oder dem Besucher nur bei Vorlage eines Testnachweises nach Satz 5 Zutritt zur Einrichtung gewähren. In den in dieser Verordnung bestimmten Fällen der Testpflicht nach Satz 1 gilt diese nicht für:
1. Kinder bis einschließlich 11 Jahre oder Schülerinnen und Schüler oder
2. geimpfte Personen nach § 2 Nr. 2 SchAusnahmV(geimpfte Personen) oder genesene Personen nach § 2 Nr. 4 SchAusnahmV (genesene Personen).

News


Saarland mit STB

Bundesland Saarland

Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 02.September 2021

Saarländischer Tennisbund

STB-Informationen zum Corona-Virus


Sachsen mit STV

Bundesland Sachsen

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 24. August 2021 gültig bis 22.09.2021

Sächsischer Tennis Verband

News


Sachsen-Anhalt mit TSA

Bundesland Sachsen-Anhalt

5. Verordnung zur Änderung der 14. SARS-CoV-2Eindämmungsverordnung/unterschriebene Fassung

Tennisverband Sachsen-Anhalt

Aktuelles


Schleswig-Holstein mit Tennisverband Schleswig-Holstein

Bundesland Schleswig-Holstein

Ein großer Schritt zurück zur Normalität
Abhängig von der aktuellen Lage könne die Landesregierung die Regeln künftig entweder aufheben oder verschärfen, erklärte der Regierungschef. „Damit gibt es nur noch die drei Stufen Rot, Grün und Gelb„, sagte Günther. Auf der grünen Stufe werde es keinerlei Einschränkungen mehr geben. „Mit der jetzt geplanten Änderung der Verordnung gilt die Stufe Gelb. Verschärfungen wird es geben bei einer angespannten Lage in den Krankenhäusern. In einem solchen Fall gilt 2G mit der Wahlmöglichkeit für 3G„, betonte der Ministerpräsident.

  • Das Abstandsgebot von 1,5 Metern wird in eine Empfehlung umgewandelt. Künftig dürfen sich unbegrenzt viele vollständig geimpfte oder genesene Personen privat treffen. Für Ungeimpfte gilt eine Obergrenze von 25 Personen über 14 Jahren innerhalb geschlossener Räume.
  • Die Maskenpflicht wird in den meisten Innenräumen aufgehoben, wenn dort die 3G-Regel gilt. Wo ein angemessener Abstand nicht eingehalten werden kann, wird weiterhin das Tragen von Masken empfohlen.
  • Die noch bestehenden Regelungen zur Kontaktdatenerfassung in Innenräumen werden weitgehend aufgehoben. Dies betrifft insbesondere Veranstaltungen, Gaststätten, Freizeit- und Kultureinrichtungen, körpernahe Dienstleistungen (etwa Friseursalons, Massagestudios), Sporteinrichtungen (z.B. Fitnessstudios, Schwimmbäder) und touristische Reiseverkehre (z.B. organisierte Busfahrten).
  • In Innenbereichen gelten weiterhin die 3G-Regeln. Das betrifft Veranstaltungen und Feste, Gastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen (z.B. Museen), körpernahe Dienstleistungen, Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben, Reiseverkehre zu touristischen Zwecken und Sporteinrichtungen.
  • Im Einzelhandel und im öffentlichen Personenverkehr bleiben die Vorgaben zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bestehen.
  • Bei Veranstaltungen fallen Beschränkungen weitgehend weg. Sie sind damit innerhalb und außerhalb geschlossener Räume ohne Einhaltung des Abstandsgebotes und der Maskenpflicht möglich. Voraussetzung bleibt hierbei die Erstellung eines Hygienekonzepts unter anderem mit einer regelmäßigen Lüftung der Innenbereiche. In Innenbereichen ist zudem die 3G-Regel einzuhalten. Kinosäle oder Konzerte dürfen also zum Beispiel unter Einhaltung der 3G-Regel wieder voll ausgelastet werden.
  • In Beherbergungsbetrieben muss künftig nur noch bei der Anreise ein Impf-, Test-, oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Die Betriebe müssen auch weiterhin die Kontaktdaten ihrer Gäste erfassen.
  • Bei Sportveranstaltungen gibt es keine Obergrenze für die Zahl der Zuschauer:innen mehr. Stadien und Veranstaltungshallen können damit wieder voll ausgelastet werden.
  • Die Vorgaben für Diskotheken werden unter Einhaltung der 3G-Regel normalisiert. Voraussetzung für den Betrieb ist ein Hygienekonzept und eine Testpflicht für nicht-immunisierte Gäste. Der Test darf zum Zeitpunkt des Einlasses maximal sechs Stunden alt sein, ein Antigen-Schnelltest ist ausreichend.
  • Die aktuellen Regelungen für Pflegeeinrichtungen bleiben bestehen: Für Besucher:innen gelten weiterhin die 3G-Regel sowie die Maskenpflicht auf Verkehrsflächen und in Gemeinschaftsräumen.

Überall wo die 3G-Regel gilt, muss ein entsprechender Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorgelegt werden. Das Testergebnis darf maximal 24 (bei Antigen-Schnelltests) bzw. 48 Stunden (bei PCR-Tests) alt sein. Kinder unter sieben Jahren bleiben von den Testpflichten ausgenommen. Minderjährige Schüler:innen, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden, benötigen auch weiterhin keinen zusätzlichen Testnachweis. Als vollständig geimpfte, genesene und negativ getestete Personen gelten nach wie vor nur asymptomatische Personen ohne typische Coronavirus-Symptome.

Grundlage für die neuen Regelungen seien die weit fortgeschrittene Impfkampagne, das stabile Infektionsgeschehen sowie die geringe Auslastung der Intensivkapazitäten, erklärte Günther. Rund 76 Prozent der Schleswig-Holsteiner:innen im Alter von über 12 Jahren sind bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft, mehr als 82 Prozent haben ihre Erstimpfung erhalten.

Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner:innen. Allerdings stecken sich in Schleswig-Holstein überwiegend Nicht-Geimpfte mit SARS-CoV-2 an: Die Inzidenz in dieser Gruppe liegt bei 102,7, während sie bei den geimpften Personen bei nur 13,5 liegt. Vor diesem Hintergrund appellierte Günther an alle Bürger:innen: „Meine Bitte ist, weiterhin rücksichtsvoll miteinander umzugehen und gerade Personen wie Kinder unter 12 Jahren, die sich nicht impfen lassen können, durch eine eigene Impfung zu schützen.

Aktuell sind 2,2 Prozent der betreibbaren Intensivbetten in SH mit Corona-Patienten belegt, Ende Januar waren es noch 13,4 Prozent. Die 7-Tages-Hospitalisierungs-Inzidenz liegt aktuell bei etwa 1,5. Mitte April lag diese bei knapp 5 und im Januar bei 11. „Diese Zahlen zeigen eindeutig, dass wir uns in einer Pandemie der Ungeimpften bewegen„, sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. Durch die hohe Impfquote sei die Zahl der Hospitalisierungen und der Intensivpatienten spürbar zurückgegangen. „Mein eindringlicher Appell lautet daher: Lassen Sie sich impfen, sofern Sie sich impfen lassen können. Sie schützen damit sich selbst und andere – und dazu gehören insbesondere Menschen wie Kinder unter 12 Jahren, die sich nicht impfen lassen können.“ Alle Geimpften trügen dazu bei, dass die Gesellschaft gut durch die nächsten Monate komme, betonte der Minister. „Die Impfung ist der entscheidende Schlüssel, damit wir diese Pandemie gemeinsam überwinden.

Uns ist wichtig, dass sich auch Kitas und Schulen wieder in Richtung Normalität bewegen können„, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Monika Heinold: „Kinder brauchen Kinder. Wir haben ein System entwickelt, das gut durchdacht und leicht verständlich ist. Alle können dazu beitragen, dass wir keine weiteren Einschränkungen benötigen. Das Zauberwort heißt Impfen.

Tennisverband Schleswig-Holstein

Aktuelle News


Thüringen mit TTV

Bundesland Thüringen

Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb

Thüringer Tennis Verband

Aktuelles