Corona 2021 – die Regelungen der Landesverbände

Stand 27.02.2021

Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 10. Februar 2021 (Auszug).

Allgemeines
Die bestehenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bleiben weiterhin gültig, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft. Die Länder werden ihre Landesverordnungen entsprechend anpassen und bis zum 7. März 2021 verlängern.

Kontakte
Private Zusammenkünfte sind weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.

Tragen von Masken
Medizinische Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Atemschutzmasken nach dem Standard FFP2 oder vergleichbar) haben eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken. Deshalb gilt eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften. Generell wird in Innenräumen die Nutzung medizinischer Masken angeraten.

Reisen und Besuche
Nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – sind weiterhin zu unterlassen. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Homeoffice
Angesichts der pandemischen Lage ist die weitere Reduzierung von epidemiologisch relevanten Kontakten am Arbeitsplatz erforderlich. Dazu gilt, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es zulassen.

Schulen und Kitas
Dieser Bereich soll daher als erster schrittweise wieder geöffnet werden. Die Länder entscheiden im Rahmen ihrer Kultushoheit über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht und die Ausweitung des Angebots der Kindertagesbetreuung.

Friseure
Friseurbetriebe können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken den Betrieb ab 1. März 2021 wieder aufnehmen.

Einzelhandel
Aus heutiger Perspektive, insbesondere vor dem Hintergrund der Unsicherheit bezüglich der Verbreitung von Virusmutanten, kann der nächste Öffnungsschritt bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner durch die Länder erfolgen. Dieser nächste Öffnungsschritt soll die Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 qm umfassen, die Öffnung von Museen und Galerien sowie die Öffnung der noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe umfassen.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 10.02.2021

Anmerkung der Redaktion
Trotz der Appelle der Sportministerkonferenz für schrittweise Lockerungen sind vorerst keine Erleichterungen für den Sport vorgesehen. Amateur- und Breitensportler müssen damit weiter auf ihren Trainings- und Wettkampfbetrieb verzichten.
Es bleibt abzuwarten, ob Bundesländer nach diesen Beschlüsse das Hallenverbot für Tennis aufheben werden.
Wir erwarten Entscheidungen dazu in den nächsten Tagen.

Dieser Auszug und unsere Übersichten über die Regelungen der Landesverbände ersetzen nicht die offiziellen Informationen Ihres Bundeslandes oder Ihres Tennisverbandes, denn es kann jederzeit zu kurzfristigen Änderungen kommen.


Generelle Regelungen für den Tennissport in den Bundesländern


Tennis zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstandes in der Halle erlaubt.
Bremen
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein (ab 01.03.2021 geplant)

Tennis in der Halle nicht erlaubt
Baden-Württemberg (BTV und WTB)
Berlin
Brandenburg
Hamburg
Nordrhein-Westfalen (TVN, TVM, WTV)
Rheinland-Pfalz
Saarland
Thüringen

Tennis weder in der Halle noch im Freien erlaubt
Bayern
Sachsen

Regelungen DTB

Der Ausschuss für Ranglisten und Leistungsklassen hat in Abstimmung mit dem
DTB-Präsidium entschieden, die bestehenden Beschlüsse vom 3. und 10. Dezember
2020 bis zum 7. März 2021 zu verlängern (bisher 14. Februar). Damit soll den
bundesweit geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der COVID 19-Pandemie
Rechnung getragen werden.
Somit gilt, dass die Ranglisten- und Generali Leistungsklassenwertung für nationale
Turniere sowie von Mannschaftsspielen bis 7. März 2021 ausgesetzt wird.
Ausgenommen hiervon sind internationale Turniere.

Der Deutsche Tennis Bund wird die Entwicklung der Corona-Pandemie weiterhin
intensiv verfolgen und behält sich vor, zukünftig weitere Anpassungen bei der
Ranglisten- und Generali Leistungsklassenwertung vorzunehmen.
Quelle: DTB

Die Regularien der Landesverbände

Badischer Tennisverband

Tennishallen müssen auch weiterhin geschlossen bleiben. Dies geht aus der neuen CoronaVO des Landes Baden-Württemberg hervor. „Öffentliche und private Sportanlagen oder Sportstätten in geschlossenen Räumen dürfen nicht für den Freizeit- und Amateurindividualsport genutzt werden.“

BTV informiert

Regelungen Baden-Württemberg
Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom 22.02.2021

Pressemitteilung der Interessengemeinschaft der Tennisverbände in Baden-Württemberg e.V. vom 19.02.2021
Die baden-württembergischen Tennisverbände wenden sich an den
Verwaltungsgerichtshof in Mannheim, um eine Öffnung der Tennishallen für den
Amateur- und Breitensport durchzusetzen.
Nachdem auch in der jüngsten Corona-Verordnung, die seit 15. Februar gültig ist, keine
Lockerungen für den Amateur- und Breitensport vorgesehen sind, haben der
Württembergische Tennis-Bund (WTB) und der Badische Tennisverband (BTV) am
19.02.2021 einen Eilantrag auf Öffnung der Tennishallen in Baden-Württemberg beim
Verwaltungsgerichtshof in Mannheim eingereicht. „Nachdem das Sozialministerium nicht auf
unsere mehrmaligen Forderungen nach einer greifbaren Perspektive eingegangen ist, sahen
wir uns gezwungen, diesen Schritt zu gehen“, sagt WTB-Präsident Stefan Hofherr und
betont: „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und den sinkenden Inzidenzwerten, hat der
Eilantrag jetzt realistische Chancen. Wir tun dies vor allem mit Blick auf unsere Vereine,
denen bei einer noch länger andauernden Schließung ihrer Hallen noch größere Schäden
drohen als ohnehin schon vorhanden.“
Es ist vor allem die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen in Bezug auf den Tennissport,
die den WTB und den BTV zu der Klage bewogen haben. In vielen Landkreisen Baden-
Württembergs liegt der Inzidenzwert mittlerweile unter 35. Während aber in anderen
Bundesländern, zum Beispiel in Hessen, Tennis zu zweit in der Halle gespielt werden darf,
geht hierzulande seit dem 18. Dezember gar nichts mehr. Und das obwohl
Hygienemaßnahmen im Tennis problemlos eingehalten werden können, wie BTV-Präsident
Stefan Bitenc betont: „Tennis ist keine Kontaktsportart.“ Anregungen und Lösungsansätze,
um eine stufenweise Öffnung zu erreichen, haben der WTB und der BTV dem
Sozialministerium bereits vor Wochen vorgelegt – eine Reaktion blieb bislang aus. „Wir
wünschen uns eine differenzierte Betrachtung der Sportarten“, sagt BTV-Geschäftsführer
Samuel Kainhofer. Auf die Entscheidungen aus der Politik will man dabei nicht länger warten.
Quelle: BTV und WTB

Bayerischer Tennis-Verband

Der Bayerische Tennis-Verband hat von der Bayerischen Staatsregierung die umgehende Öffnung des kontaktfreien und im Verein organisierten Individualsports gefordert.
Der BTV geht von folgendem Szenario aus:
– Öffnung der Tennishallen (Indoor-Sport) zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Basis der Bestimmungen der 8. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (Individualsportarten nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes)
– Öffnung der Freiplätze (Outdoor-Sport) für den Trainingsbetrieb mit maximal vier Personen plus Trainer pro Platz und unter Einhaltung der erweiterten Hygienebestimmungen (verpflichtende Nutzung von FFP2-Masken außerhalb der aktiven Sportausübung) ab dem 01. März 2021
– Öffnung des Wettkampftennis bei weiterem Rückgang des Infektionsgeschehens ab dem 01. April 2021 mit den erweiterten Hygienekonzepten aus dem Frühjahr 2020 (verpflichtende Nutzung von FFP2-Masken außerhalb der aktiven Sportausübung)
Quelle: BTV

Aktuelle Informationen des BTV

Regelungen Bayern
Informationen zum Coronavirus vom 15.02.2021

Tennis-Verband Berlin-Brandenburg

Auch laut der dreizehnten Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Verordnung bleibt das Tennisspielen in der Halle in Berlin bis auf die bekannten Ausnahmen verboten.
In Brandenburg ist Individualsport auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts erlaubt. Tennis in Hallen ist nicht erlaubt.


Regelungen Berlin
Corona-Prävention in Berlin vom 17.02.2021

Regelungen Brandenburg
Fragen und Antworten zum Thema Corona Februar 2021

Hamburger Tennis-Verband

Sport ist alleine oder mit Personen des eigenen Haushalts im Freien, auch auf Sportanlagen, erlaubt. Sport mit einer einzigen weiteren Person ist ebenfalls erlaubt, sollte aber vermieden werden, wenn dafür keine triftigen Gründe (wie zum Beispiel eine Behinderung) vorliegen.
Fitness-, Sport- und Yogastudios sowie Sporthallen, Schwimmbäder, Saunen und Dampfbäder, Thermen und Wellnesszentren sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die Punktspiele der Wintersaison 2020/2021 für den Hamburger Verbandsbereich werden abgesagt. Die Wintersaison 2020/2021 wird daher 1:1 in den Winter 2021/2022 übertragen werden.
Aktuelles

Regelungen Hansestadt Hamburg
Fragen und Antworten zum Coronavirus vom 12.02.2021

OFFENER BRIEF vom 16.02.2021
HAMBURGER TENNIS-VERBAND fordert Perspektivplan für Sport


Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Dr. Tschentscher,
wir nehmen Bezug auf unser Schreiben vom 11. November, in dem wir, unterstützt von zahlreichen Tennisvereinen in Hamburg, die Situation unserer Sportart dargelegt haben. Erfreulicherweise haben die durch die Bund-Länder-Kommission vereinbarten aktuellen Beschlüsse in den vergangenen Wochen offenbar Wirkung gezeigt. Die gemeldeten Neuinfektionen sind rückläufig. Vor diesem Hintergrund haben unsere Nachbarländer Schleswig-Holstein und Niedersachsen Stufenpläne entworfen, die einen verlässlichen und transparenten Ausblick auf den langfristigen Umgang mit den Corona-Maßnahmen geben sollen.
Der Hamburger Tennis-Verband e.V. fordert auch für die Stadt Hamburg die Vorbereitung eines solchen Stufenplanes, um den Vereinen und ihren Mitgliedern Planungen zu ermöglichen. Dabei verstehen wir einen Stufenplan nicht als Freibrief für Lockerungen, sondern als Kompromiss zwischen Gesundheitsschutz und Perspektiven.
Das Schließen der Tennishallen seit dem 7. November 2020 hat die Ausübung unseres Tennissports zum Erliegen gebracht. Gestattet sind ausschließlich Einzel auf den Außenplätzen, was bis zum Einsetzen des Frosts auch von vielen Spielern genutzt wurde. Witterungsbedingt sind Außenplätze durch die traditionelle Beschaffenheit mit Asche/Lehmaufbau nach der ersten Frostperiode zur sportlichen Betätigung ungeeignet.
Wie wir Ihnen bereits im November 2020 darlegen konnten, hatten sich aus dem Öffnen der Tennisanlagen nach der ersten Welle keine pandemiefördernden Risiken gezeigt. In enger Abstimmung mit Gesundheitsämtern und den Sportfachverbänden haben die Hamburger Vereine wirkungsvolle Hygienekonzepte nicht nur erstellt, sondern umfassend gelebt.
Zahllose ehrenamtliche Helferinnen waren dabei, um Konzepte mit Regeln, Abstand und Hygiene umzusetzen. Und auch der erste Monat der Hallenöffnung im Oktober 2020 hat bestätigt, dass die empfohlenen erweiterten Regeln eingehalten wurden. Während im Handel 1,5 m Mindestabstand und 10 qm Fläche pro Kunde einzuhalten sind, stehen sich auf einem Hallenplatz von über 600qm Größe 2 Menschen mit ausreichend Abstand gegenüber. Hinzu kommt die beträchtliche Höhe einer Tennishalle oder -blase. Der entscheidende Faktor, sich anzustecken, liegt in der Größe, der Aufenthaltsdauer und der Belüftung der Räume. Hier dürfte die Nutzung einer Tennishalle als vergleichsweise unkritisch anzusehen sein. Weiterhin sollte Berücksichtigung finden, dass in Hamburg mehrere tausend Kinder Tennis spielen. Es wäre nicht nachvollziehbar, dass Kinder sich morgens in der Schule treffen, aber nachmittags nicht gemeinsam – kontaktfrei – Tennis spielen dürfen. Die dargestellten Vorteile unseres kontaktfreien Sports sollten es daher – wie in den Stufenplänen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen vorgesehen – ermöglichen, in einer sehr frühen Phase des Stufenplanes unsere und die Sportanlagen anderer vergleichbarer Sportarten zu öffnen. Wir, alle Hamburger Tennisvereine, alle Trainerinnen, kleine und große Spielerinnen, wünschen uns eine differenzierte, eingehende Prüfung. Eine einheitliche Regelung mit unseren Nachbarländern würde auch die weiten Wege ersparen, die viele Hamburger jetzt fahren, um in Niedersachsen und bald auch wieder in Schleswig-Holstein zu trainieren. Wie unser neuer Präsident des Deutschen Tennis Bundes, Dietloff von Arnim, anmerkte, könnte Tennis ein Teil der Lösung sein, um physische und psychische Schäden von rund 1,4 Millionen in Deutschland Tennis spielenden Bürgerinnen abzuwenden und schrittweise Wege aus dem
Lockdown zu definieren.
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und verbleiben mit sportlichen Grüßen
Hamburger Tennis-Verband e.V.
Quelle: Hamburger Tennis-Verband

Hessischer Tennis-Verband

Für den Tennissport in Hessen kann es weiter gehen wie bisher! Wie die Bundes- und Landesregierung vergangen Sonntag bekannt gegeben haben, werden die bestehenden Kontaktbeschränkungen zum kommenden Montag, den 11. Januar verschärft und bis zum 31. Januar verlängert. Der Sport in Hessen bleibt von den neuen Einschränkungen unberührt.

Freizeit- und Amateursport ist demnach auch weiterhin auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet. Grundsätzlich bleiben die Sportanlagen aber geöffnet, solange der jeweilige Betreiber (Kommune/Kreis/Verein) keine anderslautende Regelung trifft. 

Einzeltraining (2 Spieler oder 1 Trainer + 1 Spieler).
Ausnahme: Ein Trainer kann das Spiel von maximal zwei Personen coachen, wenn er neben dem Platz steht – also auch nicht an der Bank, am Netzpfosten oder am Hochstuhl. Diese Elemente gehören zu einem Platz und sind somit vom Trainer nicht zu betreten! Der Trainer darf nicht ins Training eingreifen, z.B. in Form eines Anspielens! Diese Information kommt direkt vom Abteilungsstab Sport vom Hessischen Ministerium des Inneren und Sport.
Der HTV empfiehlt ausdrücklich nur die Durchführung von Einzeltraining. In der aktuellen Situation können wir uns glücklich schätzen, dass Tennis als einige der wenigen Sportarten noch durchgeführt werden darf – Schlupflöcher sollten hier nicht ausgenutzt werden!
Corona Update vom 16.02.2021

Regelungen Hessen
Freizeitaktivitäten & Veranstaltungen bis 07.03.2021

Tennisverband Mecklenburg-Vorpommern

Der Sport ist auf öffentlichen und privaten Sportanlagen ist derzeit nur allein, zu zweit oder mit weiteren Mitgliedern des eigenen Hausstandes möglich. Sie können also beispielsweise Joggen gehen, zu zweit zum Tennis treffen oder mit ihren Kindern auf einem Sportplatz Fußball spielen. Dies gilt auch für den Kinder- und Jugendsport.
Aktuelles

Regelungen Mecklenburg-Vorpommern
Häufig gestellte Fragen zum Corona-Virus

Tennisverband Mittelrhein

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig.
Ab 22.02. gilt: Ausgenommen von dem Verbot nach Satz 1 ist der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht. Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die nach Satz 2 gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

Zu den aktuellen Meldungen

Regelungen Nordrhein-Westfalen
Coronaschutzverordnung ab 22.02.2021

Tennis-Verband Niederrhein

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig.
Ab 22.02. gilt: Ausgenommen von dem Verbot nach Satz 1 ist der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht. Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die nach Satz 2 gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. 
Verband News

Regelungen Nordrhein-Westfalen
Coronaschutzverordnung ab 22.02.2021

Tennisverband Niedersachsen-Bremen

Es ist, unter Einhaltung aller Vorgaben des Hygieneschutzes und Abstandsregelungen erlaubt, Tennis zu spielen. Es darf draußen und in der Halle gespielt werden.
Es darf ausschließlich Einzel gespielt werden. Doppel wäre nur noch denkbar, wenn
drei Personen aus einem Haushalt mit einer weiteren Person spielen oder alle vier aus
einem Haushalt kommen. Das ist sehr theoretisch, in der Praxis nicht zu kontrollieren
und somit ein erhebliches Risiko für Spieler und Hallenbetreiber bezüglich eventueller
Bußgelder. Der TNB fordert alle Spieler und Vereine auf, grundsätzlich kein Doppel zu
spielen, selbst wenn es in der Konstellation möglich wäre.

Hinsichtlich des Trainings definiert die neue Verordnung weitaus weniger Spielraum
als bisher. Daher empfiehlt der TNB ganz klar, dass nur noch Einzeltraining
durchzuführen ist. Aus Sicht des TNB lässt die Verordnung hier keine andere
Interpretation mehr zu. Wenn ein Verein oder ein Trainer davon abweichen möchte,
möge er sich bitte mit seinem Gesundheitsamt vor Ort abstimmen.

Das Präsidium des TNB hat eine Entscheidung bezüglich der Winterhallenrunde getroffen: Die Punktspiele der Altersklassen werdeb abgesagt – Damen und Herren sollen stattfinden.

Coronavirus Update vom 22.01.2021

Regelungen Niedersachsen
Antworten zu häufig gestellten Fragen
Niedersächsische Corona-Verordnung gültig vom 10.02.2021

Regelungen Bremen
Aktuelle Regelungen Stand 11.02.2021

Tennisverband Rheinland-Pfalz

Sportliche Betätigung ist nur im Freien und nur alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem Hausstand angehören, zulässig. Tennishallen sind derzeit geschlossen.
Aktuelles

Regelungen Rheinland-Pfalz
Corona-Regeln im Überblick Stand 15.02.2021

Saarländischer Tennisbund

Seit Mittwoch, 16. Dezember 2020 ist die neue Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Saarland in Kraft. Der Freizeit- und Amateursportbetrieb einschließlich des Betriebs von Tanzschulen mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Haushalt ist untersagt. Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen mit Ausnahme von Anlagen unter freiem Himmel sind zu schließen.
Der Vorstand des Saarländischen Tennisbundes (STB) hat sich auf Grund der weiterhin vorherrschenden, Corona bedingten Sperrzeit und der daraus resultierenden Schließung der Hallen schweren Herzens dazu entschlossen, die Winter-Hallenrunde 2020/21 mit sofortiger Wirkung komplett abzusagen.
Informationen zum Coronavirus

Regelungen Saarland
Rechtsverordnung und und Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 18.02.2021

Sächsischer Tennis Verband

Des Weiteren sind die Öffnung und das Betreiben von Anlagen und Einrichtungen des Sportbetriebs weiterhin verboten.
Aktueller Stand im STV zum Coronavirus vom 18.02.2021

Regelungen Sachsen
Häufige Fragen zu den Bekanntmachungen Stand 17.02.2021

Offener Brief des STV an das Sächsische Staatsministerium des Innern zur Ausübung des Tennissports in Sachsen

Sehr geehrter Herr Staatsminister, werter Prof. Dr. Wöller,
der Tennissport in Sachsen steht seit dem 14.12.2020 komplett still. Bei den neusten Beschlüssen des Freistaates Sachsen vom 12.02.2021 tauchte der Sport in den Festlegungen zu ersten Öffnungsschritten leider nicht auf. So herrscht weiterhin Stillstand im Trainings- und Wettkampfbetrieb. Und es fehlen zudem konkrete Perspektiven für Öffnung und Lockerungen
Sicherlich ist jetzt maßvolles Agieren gerade angesichts der Unsicherheiten durch die Corona-Mutationen angebracht. Doch die Sorge des Sächsischen Tennis Verbandes (STV) ist auch, dass die Auswirkungen des sportlichen Stillstands alle Mitglieder unserer Gesellschaft besonders aber Kinder und Jugendliche treffen werden.
Als Vertreter aller Sächsischen Tennisspielerinnen und Tennisspieler und Partner aller dieser Sportart nahestehenden Organisationen wie etwa Betreibern von Tennishallen fragen wir uns, wann die Ausübung des (Tennis-) Sports wieder rechtlich möglich sein wird und wenn dieses der Fall sein wird, wie viele Begeisterte des „weißen Sports“ hier in Sachsen dann wieder mitspielen wollen?!
Seit der Wiederöffnung der sächsischen Tennisplätze zum Ende des ersten Lockdowns im Mai 2020 haben unsere sächsischen Tennisvereine wirkungsvolle Hygienekonzepte erarbeitet und auch konsequent umgesetzt. Auch die Hallenbetreiber bauten zu Beginn der Wintersaison im Oktober und November 2020 die geltenden Bestimmungen um Abstand, Hygiene, Mund- Nasen-Schutz und Lüftung in ihre Schutzkonzepte mit ein und ermöglichten somit eine sportliche Betätigung mit überaus geringer Ansteckungsgefahr.
Unsere sächsischen Mitgliedsvereine und die Hallenbetreiber haben mit ihren Hygienekonzepten dazu beigetragen, dass auch in Pandemie-Zeiten die gelbe Filzkugel über das Netz geschlagen werden konnte. Gerade der Tennissport als Individualsportart, welche auf Outdoor- und Indoor-Plätzen betrieben wird und ohne direkten Kontakt zum Gegner realisiert wird, könnte nach unserer Auffassung auch in der aktuellen Corona-Lage ausgeübt werden.
So stehen beim Einzel im Tennis den beiden Tennisspielenden eine Fläche von über 600 qm zur Verfügung, auf welcher sie zudem durch das Netz räumlich voneinander getrennt sind. Verglichen mit einem Supermarktbesuch ist hier deutlich mehr Abstand gegeben und somit ein Ansteckungsrisiko deutlich geringer. Aufgrund der bereits erarbeiteten Hygienekonzepte trifft dies auch für die Zeit vor und nach dem Tennis zu. Selbst in geschlossen Tennisanlagen ist das Einhalten von Abständen durch die erarbeitenden
Konzepte ohne größere Probleme möglich.
Andere Bundesländer wie Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Bremen konnten unter Einhaltung von Abstands- und Hygienemaßnahmen seit Beginn des Lockdowns im November 2020 Tennis als Individualsport weiter durchführen.
Der STV plädiert deshalb für eine Wiederaufnahme der Individualsportart Tennis in Sachsen ab dem 8. März 2021. Tennis ist als kontaktlose Sportart prädestiniert dafür, als eine der ersten Sportarten wieder ausgeübt werden zu können. Wir bitten um Ihre Unterstützung. Die Ausübung des Tennissports sollte diesbezüglich in einem ersten Schritt der Ausübung zu Beginn der Wintersaison ausschließlich im Einzel als Training und Wettkampf erfolgen. Für die Durchführung von Training, Einzelturnieren und eines Ligenbetriebs ausschließlich im Einzelmodus liegen bereits Hygienekonzepte und Planungen vor.
Für die Zeit vom 12. bis zum 14. März 2021 hat zudem der Deutsche Tennis Bund e.V. erstmals in seiner Geschichte die Ausrichtung einer Deutschen Jugendhallenmeisterschaft in Sachsen angesetzt.
In Espenhain werden dazu die Deutschen Tennismeisterinnen und Tennismeister im Bereich U12 ermittelt. Mit einer Öffnung des Tennissports würden somit neben dem Breitensport auch der Nachwuchsleistungssport in Sachsen und somit das Ansehen Sachsens im Tennis und allgemein deutlich gestärkt.
Mit einem ersten Schritt der Öffnung im Tennis könnten unsere ca. 12.000 Mitglieder, welche aktuell in 140 Vereinen organisiert sind, auf die sächsischen Tennis-Courts zurückkehren und der Tennissport kann seinen Beitrag für die physische und psychische Gesundheit der Menschen hier in Sachsen wieder leisten.
Für Ihre Unterstützung danken wir im Voraus und stehen für Fragen und einen weiteren Informationsaustausch gerne zur Verfügung.
Quelle: STV

Tennisverband Sachsen-Anhalt

Mit der am 12.02.2021 von der Landesregierung veröffentlichten Vierten Verordnung zur Änderung der Neunten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung ändert sich für weite Teile der Gesellschaft und somit auch für den gemeinnützigen Vereinssport nichts. Tennis bleibt auch auf Grund der aktuellen Corona-Eindämmungsverordnung auf und in allen öffentlichen Sportanlagen erlaubt, wenn es sich um kontaktfreien Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand handelt. Für die privaten Tennisanlagen (Vereinsanlage oder Tennishalle) in Sachsen-Anhalt bedeutet das, dass diese für den Individualsport laut Verordnung grundsätzlich freigegeben sind.

Die Landkreise und kreisfreien Städte können aber laut Verordnung darüber hinaus gehende Regelungen (Verschärfungen) regeln und haben dieses bereits getan. Ob die einzelne Anlage tatsächlich betrieben werden kann, ist daher mit den örtlich zuständigen Gesundheits- und Ordnungsämtern abzuklären. Kommunale Tennisanlagen sind von der Öffnung durch die Kommune abhängig.
Aktuelles

Regelungen Sachsen-Anhalt
Corona Informationsportal vom 17.02.2021

Tennisverband Schleswig-Holstein

 Mit der Änderung zum 1. März 2021 wurde die generelle Schließung von Sportanlagen und Fitnessstudios aufgehoben. In dem zugelassenen Umfang darf der Sport auch in Sportanlagen oder im Sportstudio ausgeübt werden. Soweit der Sport in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, gelten die oben geschilderten Konstellationen für jeden einzelnen Raum. Damit ist klargestellt, dass innerhalb eines Raumes nicht mehr als in Satz 1 genannte Personen nebeneinander Sport treiben dürfen. Innerhalb geschlossener Räume besteht aufgrund der sportbedingten erhöhten Atmung das besondere Risiko, dass sich Aerosole von möglicherweise infizierten Personen verbreiten und andere Personen anstecken könnten. Als separate Räume gelten dabei auch die Bereiche von Sporthallen, die durch fest installierte Trennvorhänge, die vom Boden bis zur Decke reichen, separiert werden können. Hinsichtlich der Feststellung der einzelnen Räume sind grundsätzlich die der baurechtlichen Nutzungsgenehmigung zugrundeliegenden Pläne maßgebend. Nicht ausreichend sind hingegen bloße Stellwände, die einen Raum aufteilen.

Auch die Sportausübung in Anlagen außerhalb geschlossener Räume ist nur alleine, zusammen mit den Personen seines eigenen Haushaltes oder zwei Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten möglich. Die Trainerinnen und Trainer sind dabei mit zu berücksichtigen, eine Erweiterung des zulässigen Personenkreises um Trainerinnen und Trainer ist nicht zulässig. Untersagt ist damit sämtlicher Mannschafts- oder Gruppensport. Soweit mehrere Personen auf einer Sportanlage getrennt Sport treiben, ist dies nur zulässig, soweit eindeutig keine gemeinsame Sportausübung vorliegt und die Virusübertragung durch Aerosole nicht zu befürchten ist. Die bloße Einhaltung des Mindestabstandes reicht dabei nicht aus.
News aus dem Verband vom 26.02.2021

Regelungen Schleswig-Holstein
Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus vom 26.02.2021

Thüringer Tennis Verband

Tennisspielen ist derzeit bis zum 15.03.2021 nur unter freiem Himmel (!) allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich.
Eine Ausnahme gilt nur für den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Spieler/innen, die einer Mannschaft angehören, „die im Lizenzspielbetrieb der 1. bis 3. Liga in einer Spielsportart im professionellen und semiprofessionellen Bereich teilnehmen“In Thüringen gilt dies nur für die Damenmannschaft des Erfurter Tennisclubs Rot-Weiß e.V. und die Herrenmannschaft des Tennisclubs Ruhla 92 e.V. (jeweils Regionalliga Süd-Ost).
Aktuelles

Regelungen Thüringen
Coronavirus-Informationsportal der Landesregierung

Westfälischer Tennis-Verband

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig.
Ab 22.02. gilt: Ausgenommen von dem Verbot nach Satz 1 ist der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht. Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die nach Satz 2 gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. 
Coronavirus Update vom 19.02.2021

Regelungen Nordrhein-Westfalen
Coronaschutzverordnung ab 22.02.2021

Lösungen für den Tennissport müssen her
WTV-Präsident Robert Hampe mit dringendem Appell an die Politik
Seit nunmehr fast dreieinhalb Monaten darf in den Tennishallen Nordrhein-Westfalens kein Ball mehr geschlagen werden. Ein mittlerweile untragbarer Zustand, findet WTV-Verbandspräsident Robert Hampe und richtet einen eindeutigen Appell an die Politik.
Aus vielerlei nachvollziehbaren Gründen fordert Robert Hampe, Präsident des
Westfälischen Tennis-Verbandes e.V., zeitnah Lösungen für das Ermöglichen des
Tennissports in Westfalen und ganz NRW.
Dabei scharren viele WTV-Vereine mit den Hufen und haben die Augen längst auf die
Saison unter freiem Himmel gerichtet. Sofern es das Wetter zulässt, wollen sie ihre Plätze schon im März fit für den Sommer machen. Ebenso sehnen knapp 300.000 Tennisspieler*innen in NRW einer Lockerung, allerspätestens im März entgegen.

Differenzierte Betrachtung für das Tennis
Wie es geht, coronakonform Tennis zu spielen, haben die Vereine und ihre Mitglieder
bereits im vergangenen Sommer gezeigt. Mit der Verantwortung, schon Anfang Mai
2020 als eine der ersten Sportarten wieder auf die Plätze zu dürfen, wurde hervorragend umgegangen. Darüber hinaus wurde im Winter bisher in Niedersachen und in Hessen erfolgreich und ohne große Zwischenfälle Einzel in der Halle gespielt. Ja, ist die klare und eindeutige Antwort auf die Frage, ob es für den Tennissport in NRW auch eine differenzierte Betrachtung geben muss, denn schließlich ist das Spielen in zwölf Landesverbänden theoretisch und in vier von 17 Landesverbänden in der Halle möglich.
Der WTV weiß von zahlreichen Spieler*innen, die aus dem Ruhrgebiet und aus
Ostwestfalen nach Niedersachen und aus dem Sauerland ins benachbarte Hessen
fahren und den Tennishallen dort florierende Umsätze bescheren. Mittlerweile ist es
ein Ding der Unmöglichkeit im südlichen Niedersachsen einen Hallenplatz zu buchen.
Wartezeiten von drei Wochen sind die Regel, während wenige Kilometer entfernt in NRW Tennisschulen und Hallenbetreiber um ihre Existenz bangen.

Niedersachsen und Hessen als Blaupause
Dabei schaut man aber nicht neidisch in die benachbarten Bundesländer – wenngleich
die unterschiedliche Bewertung nicht zu vermitteln ist – sondern will die Lage als
Blaupause nutzen. „Eine Lösung muss schnell her“, so WTV-Präsident Robert Hampe.
Eine von den NRW-Tennisverbänden unterstützte Klage vor dem OVG Münster gegen
das Verbot von Hallentennis hatte im Dezember keinen Erfolg. Hampe verweist auf den
in der vergangenen Woche vom Landessportbund NRW veröffentlichten Stufenplan.
„Dieser zeichnet ein realistisches Szenario, wie eine Rückkehr in den Vereinssport gelingen kann – auch für die Individualsportart Tennis. Diesem Vorschlag darf die Politik nicht ausweichen, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit nicht verlieren will“, so der langjährige Verbandspräsident. Er befindet sich in stetigem Austausch mit den Behörden, ist das ständige Vertrösten allerdings – wie viele Tennisspieler*innen auch – leid.

„Von einem normalen Einzelspielbetrieb im Tennis geht keine Gefahr aus“
Ähnlich sieht es der neue DTB-Präsident Dietloff von Arnim. Der Düsseldorfer erläuterte in einem Interview gegenüber dem Hamburger Abendblatt, dass man die Politik überzeugen müsse. „Wir müssen deutlich machen, dass wir Teil der Lösung und nicht Teil des Problems sind. Von einem normalen Einzelspielbetrieb im Tennis geht keine Gefahr aus. Es gibt, vor allem auch bei Kindern und Jugendlichen, einen großen Bedarf an Bewegung. Dem wollen wir Rechnung tragen und müssen nun daran arbeiten, die Politik davon zu überzeugen.“

Begleitschäden nicht in Kauf nehmen
„Ja, der Tennissport ist solidarisch!“ betont Robert Hampe. „Solidarität mit anderen
Sportarten und Mitmenschen zeigen ist selbstverständlich, wenn es aber Lösungen gibt
und man Begleitschäden als Folge des Lockdowns vermeiden kann, dann sollten wir diese anstreben.“ Er zitiert hierbei den bekannten und renommierten Univ.-Prof. Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln, der Tennis dezidiert als Sportart für eine
differenzierte Sichtweise nannte. Froböse sieht außerdem die Psyche vieler Menschen
in Gefahr, die den Sport als Stressventil brauchen. Von den dramatischen Folgen für
die vielen Kinder und Jugendlichen ganz zu schweigen.
Quelle: WTV

Württembergischer Tennisbund

Tennishallen müssen auch weiterhin geschlossen bleiben. Dies geht aus der neuen CoronaVO des Landes Baden-Württemberg hervor. „Öffentliche und private Sportanlagen oder Sportstätten in geschlossenen Räumen dürfen nicht für den Freizeit- und Amateurindividualsport genutzt werden.“

Update Corona vom 14.02.2021

Regelungen Baden-Württemberg
Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom 22.02.2021

Pressemitteilung der Interessengemeinschaft der Tennisverbände in Baden-Württemberg e.V. vom 19.02.2021
Die baden-württembergischen Tennisverbände wenden sich an den
Verwaltungsgerichtshof in Mannheim, um eine Öffnung der Tennishallen für den
Amateur- und Breitensport durchzusetzen.
Nachdem auch in der jüngsten Corona-Verordnung, die seit 15. Februar gültig ist, keine
Lockerungen für den Amateur- und Breitensport vorgesehen sind, haben der
Württembergische Tennis-Bund (WTB) und der Badische Tennisverband (BTV) am
19.02.2021 einen Eilantrag auf Öffnung der Tennishallen in Baden-Württemberg beim
Verwaltungsgerichtshof in Mannheim eingereicht. „Nachdem das Sozialministerium nicht auf
unsere mehrmaligen Forderungen nach einer greifbaren Perspektive eingegangen ist, sahen
wir uns gezwungen, diesen Schritt zu gehen“, sagt WTB-Präsident Stefan Hofherr und
betont: „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und den sinkenden Inzidenzwerten, hat der
Eilantrag jetzt realistische Chancen. Wir tun dies vor allem mit Blick auf unsere Vereine,
denen bei einer noch länger andauernden Schließung ihrer Hallen noch größere Schäden
drohen als ohnehin schon vorhanden.“
Es ist vor allem die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen in Bezug auf den Tennissport,
die den WTB und den BTV zu der Klage bewogen haben. In vielen Landkreisen Baden-
Württembergs liegt der Inzidenzwert mittlerweile unter 35. Während aber in anderen
Bundesländern, zum Beispiel in Hessen, Tennis zu zweit in der Halle gespielt werden darf,
geht hierzulande seit dem 18. Dezember gar nichts mehr. Und das obwohl
Hygienemaßnahmen im Tennis problemlos eingehalten werden können, wie BTV-Präsident
Stefan Bitenc betont: „Tennis ist keine Kontaktsportart.“ Anregungen und Lösungsansätze,
um eine stufenweise Öffnung zu erreichen, haben der WTB und der BTV dem
Sozialministerium bereits vor Wochen vorgelegt – eine Reaktion blieb bislang aus. „Wir
wünschen uns eine differenzierte Betrachtung der Sportarten“, sagt BTV-Geschäftsführer
Samuel Kainhofer. Auf die Entscheidungen aus der Politik will man dabei nicht länger warten.
Quelle: BTV und WTB

Quellen: DTB, Landesverbände, Bundesländer, Landessportbünde