31st Bad Breisig International Veteran’s Tournament

05.  – 12. August 2018
ITF Grade 1

320 Spielerinnen und Spieler aus 19 Nationen hatten in diesem Jahr für das ITF Grade 1 -Turnier vom 05. bis 12. August in der rheinland-pfälzischen Kur- und Badestadt gemeldet. Leider gab es in Bad Breisig wie auch an anderen Turnierorten nach der Auslosung noch etliche Absagen. Ob die tatsächlich nur Verletzungen geschuldet sind, wird nicht nur in Bad Breisig infrage gestellt. „Wir sind uns mit anderen Turnierveranstaltern einig, dass das so nicht weitergehen kann. Wir werden reagieren und im kommenden Jahr nur noch Spieler auslosen, die ihr Startgeld auch bei der Meldung überwiesen haben“, so der Breisiger Turnierdirektor Uli Adams.

Was das sportliche Geschehen angeht, so war es in Bad Breisig wie in den vergangenen Jahren: die zahlreichen Zuschauer bekamen in allen Altersklassen bei Damen und Herren hochklassige Spiele zu sehen. Einmal mehr drückten in manchen Altersklassen ausländischen Athleten dem Turnier ihren Stempel auf, wie der Australier Bruce Ferguson in der Altersklasse 55, der das Turnier in Bad Breisig nutzte, um sich für die im Anschluss in Ulm stattfindende Weltmeisterschaft einzuspielen. Im Endspiel setzte er sich gegen Achim Gass in drei Sätzen durch.

Bei den Herren 60 gewann Frits Raijmakers aus den Niederlanden gegen Gabriel Monroy. Relativ deutlich in zwei Sätzen. Im Halbfinale hatte Raijmakers gegen seinen Mannschaftskameraden Peter Sachse (beide TG Gahmen) weitaus mehr Arbeit. Über drei Sätze lieferten sich Raijmakers und Sachse ein packendes Spiel, das der WM-Teamchef der Niederländer mit 6:3, 6:7 und 6:4 für sich entschied. Mit Zdenek Suchomel aus Tschechien und Hans Adama van Scheltema aus den Niederlanden gab es auch bei den Herren 70 ein internationales Finale, das der Tscheche mit 7:5 und 6:1 für sich entschied.
Aber mit Jens-Christopher Blömeke (45), Alfred Böckl (65), Gerhard Groell (75) oder Rüdiger Schöning (80) dominierten auch deutsche Spitzenspieler.

Mit Sandra Hein (40), Beatrix Meger Reboul (55), Margreth Beyer (60), Susanne Schweda (65) oder Gisela Steuer setzten sich deutsche Spielerinnen durch. Aber die internationale Konkurrenz war schon sehr stark. Bei den Damen 45 unterlag Stefanie Heim von BASF Ludwigshafen gegen Miriam Swarte aus den Niederlanden in drei Sätzen. Pavla Mrazowa aus Tschechien gewann die Konkurrenz der Damen 50 gegen Christine Hölzke aus Neuwied und Petro Kruger aus Südafrika bezwang bei den Damen 70 Alena Klein. Sensationell der Auftritt von Susanne Schweda aus Bonn. Sie setzte sich in einem packenden Finale der Damen 65 gegen die Weltranglistenzweite Jana Sedlakova mit 5:7, 7:6 und 6:3 durch.

„Sportlich war 2018 trotz aller schwierigen Begleitumstände, zu denen auch Temperaturen bis 38 Grad im Schatten gehörten, ein gutes Jahr“, so Turnierdirektor Adams. Er dankte am Finaltag der Stadt Bad Breisig und den Sponsoren wie Tönissteiner Privatbrunnen, Bitburger Braugruppe, EVM Volksbank Rheinahr-Eifel, Kreissparkasse Ahrweiler und Toto/Lotto für die großzügige Unterstützung.

Die Sieger 2018
D40: Sandra Hein
D45: Miriam Swarte (NED)
D50: Pavla Mrazova (CZE)
D55: Beatrix Mezger Reboul
D50: Margreth Beyer
D65: Susanne Schweda
D70: Petro Kruger (RSA)
D75: Susy Burggraf (SUI)
D80: Gisela Steuer
H40: Thomas Randel
H45: Jens-Christopher Blömeke
H50: Axel Bandun
H55: Bruce Ferguson (AUS)
H60: Frits Raijmakers (NED)
H65: Alfred Böckl
H70: Zdenek Suchomel (CZE)
H75: Gerhard Groell
H80 Rüdiger Schöning

Bad Breisig 2018 D 45
Siegerehrung Damen 4: v.l.: Turnierdirektor Uli Adams, Tönissteiner-Geschäftsführer Hermann-Josef Hoppe, Stefanie Heim, Miriam Swarte, Brunnenkönigin Elena, Bürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch und TC-Vorsitzender Walter Erben.